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WSC Hertha nach spektakulärem Auswärtssieg neuer Zweiter

Mode Stöcker aus Eferding präsentiert: Das mit Abstand beste Team des Frühjahrs in der Oberösterreich-Liga WSC HOGO Hertha trat heute die Reise zum SV Pöttinger Grieskirchen an. Man war dabei vom Gedanken getrieben, den Druck auf die Tabellenspitze weiter hochzuhalten. Schlussendlich verpasste man dem Kontrahenten eine empfindliche Pleite, nützte somit die Niederlage des SV Wallern im Topspiel gegen die ASKÖ Oedt eiskalt aus und schob sich auf den zweiten Rang vor. Die Messestädter sind dem ambitionierten Saisonziel, Aufstieg in die Regionalliga, nun ganz nahe.

 

Gäste mit komfortabler Pausenführung

Vor in etwa 350 Zuschauern erwischte der SV Grieskirchen einen Auftakt nach Maß. Kapitän Matthias Leibetseder brachte seine Truppe nach nur sechs gespielten Minuten mit 1:0 in Führung, hatte unmittelbar danach sogar weitere zwei Topchancen. In der Folge übernahm der Favorit aus Wels aber sichtlich das Kommando, ließ das Leder geschickt wie sehenswert zirkulieren und setzte mit dem richtigen Gespür für Tempoverschärfungen die so formstarke Offensive immer wieder gekonnt ein und somit dem Kontrahenten richtig zu. Gleich drei Volltreffer verbuchte man in Hälfte eins. Nach einem kurz abgespielten Freistoß versenkte zunächst der heute sehr auffällige Franjo Dramac den Ball gekonnt im langen Eck (20. Minute). 15 Minuten später schlug der in der Offensive variabel einsetzbare Akteur ein zweites Mal zu. Abermals stellte die Hertha dabei ihre Gefährlichkeit bei Standards unter Beweis. Nach einem Freistoß war Genannter mit dem Kopf zur Stelle. „Das war aber niemals ein Foul vor dem Freistoß“, hadert Grieskirchen-Übungsleiter Christian Heinle. Schließlich besorgte der für den verletzten Oliver Affenzeller in die Startelf gerückte Mario Müller das 1:3 (45. Minute). Erwähnter war nach einem weiten Abschlag alleine vor Keeper Stefan Huber aufgetaucht, blieb in der Folge eiskalt. „Die Pausenführung war so verdient. Sie hätte auch noch höher ausfallen können“, berichtet der sportliche Leiter der Welser Andreas Steininger.

 

WSC Hertha bleibt effizient

Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff musste der SV Grieskirchen einen weiteren Rückschlag hinnehmen, weil die Hertha den Konkurrenten bei einem überfallartig vorgetragenen Angriff mit schnellem, vertikalem Passspiel regelrecht überrumpelte und weil sie mit Franjo Dramac einen Mann in den eigenen Reihen hat, der ganz genau weiß, wo das gegnerische Tor steht. Mit seinem dritten Treffer am heutigen Tag erhöhte er auf 1:4. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass der SV Grieskirchen Augenblicke davor der Anschlusstreffer gelang, dieses Tor aber wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde. „Das war ein reguläres Tor“, geht Coach Christian Heinle ein weiteres Mal mit der Entscheidung des Schiedsrichtergespanns nicht konform. Insbesondere in Durchgang zwei zeigte der Underdog eine beherzte Leistung, stemmte sich mit aller Vehemenz gegen die drohende Niederlage. In der 78. Minute belohnte man sich mit einem Kopfballtor zum 2:4 von Matthias Leibetseder. Die Hertha schlug aber sofort wieder zurück. Einen Schuss von Mittelfeldregisseur Simon Abraham fälschte Chavdar Dimitrov ins eigene Tor zum 2:5-Endstand ab.

 

Stimmen zum Spiel:

Christian Heinle (Trainer SV Grieskirchen):

„Das war heute ein äußerst unglücklicher Spielverlauf. Jeder Schuss des Gegners war zudem ein Treffer. Die Niederlage ist viel zu hoch ausgefallen. Man muss aber der Hertha gratulieren. Das ist eine extrem abgeklärte Mannschaft. Vom Spiel heraus waren wir heute aber sicherlich nicht schlechter.“

 

Andreas Steininger (sportlicher Leiter WSC Hertha):

„Der Sieg ist in der Höhe mehr als verdient. Obwohl wir heute drei Ausfälle hatten, waren wir die klar bessere Mannschaft.“

Die Besten: Valentin Frank, Florian Madlmayr, Franjo Dramac

 

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