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Regionalliga Mitte

Auch in zweiter Instanz abgewiesen: "Gallier" ohne Aufstiegslizenz, DSC mit ÖFB-Cup-Platz!

Wie bereits berichtet, legte der SV Allerheiligen Protest gegen die Nichterteilung der Aufstiegslizenz in erster Instanz ein. Nun wurde bekannt, dass dieser Protest aus infrastrukturellen Gründen auch in zweiter Instanz abgewiesen wurde. Alles deutet also darauf hin, dass neben dem SV LICHT-LOIDL Lafnitz, dem SK Vorwärts Steyr, den LASK Juniors OÖ bereits vor dem letzten Spieltag der SK Austria Klagenfurt als Aufsteiger in die neu reformierte, zweite Liga feststeht. Aufatmen kann man wiederum beim DSC FMZ+salto Deutschlandsberg: Dem Kapfenberger SV wurde in zweiter Instanz die Zulassung für die kommende Zweitligasaison erteilt. Somit ist die Grubisic-Elf im ÖFB-Cup in der kommenden Saison vertreten - bei einem Zwangsabstieg des KSV1919 in die Regionalliga Mitte hätten die "Falken" den ÖFB-Cup-Platz der Deutschlandsberger übernehmen dürfen.

Stellvertretender ASV-Obmann Fuchs-Wurzinger: "Wir müssen uns jetzt noch einmal zusammensetzen"

Bittere Nachrichten für die "Gallier"! Mit dem Aufstieg in die zweite Liga wird es heuer wohl nichts: Die erstinstanzlische Lizenzverweigerung wurde in zweiter Instanz bestätigt. Nachdem somit der verbandsinterne Instanzenzug abgeschlossen ist, bleibt den Steirern nur noch eine Möglichkeit: Der Verein kann innerhalb von sieben Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einreichen, eine Entscheidung würde dann Ende Mai fallen. Bei den "Galliern" scheint man sich indes noch nicht ganz über etwaige nächste Schritte geeinigt zu haben, wie der stellvertretende Obmann des SV Allerheiligen, Michael Fuchs-Wurzinger erklärt: "Wir müssen uns jetzt noch einmal zusammensetzen. Einer unserer Obmänner ist einer unserer größten Geldgeber und würde nach wie vor gerne aufsteigen." Doch bei den "Galliern" sieht man den letzten Gang vor ein Schiedsgericht bzw. die mit einem Aufstieg verbundenen Umstände auch kritisch: "Das wird für unseren kleinen Ort schon schwierig. Regionalliga ist für uns schon ein richtig hartes Stück Arbeit, aber wenn man dann auch nicht mehr daheim spielen kann..." Auch Johannes Thier, sportlicher Leiter beim SV ist über die Entscheidung alles andere als glücklich: "Jetzt machen wir da natürlich schon lange Gesichter. Man hätte die Entscheidung auch von der anderen Seite bewerten können. Wir werden uns jetzt zusammensetzen und diskutieren, ob es überhaupt Sinn macht vor ein Schiedsgericht zu ziehen." Wie bereits berichtet, scheitert die Lizenzerteilung an infrastrukturellen Mängeln - der SV Allerheiligen kann kein zweitligataugliches Stadion vorweisen und müsste vermutlich die eigene Heimstätte aufgeben. Ob ein Gang zum Schiedsgericht sich überhaupt lohnt, wird sich ohnehin am kommenden Freitag zeigen: Bei einem Klagenfurter Sieg ist auch sportlich der Aufstiegstraum geplatzt.

Aufatmen in Deutschlandsberg - Der DSC ist auch im kommenden Jahr im ÖFB-Cup vertreten!

Positive Nachrichten wiederum für den DSC! Die Deutschlandsberger mussten um ihren ÖFB-Cup-Platz bangen, nachdem dem KSV1919 in erster Instanz ebenfalls die Lizenz verweigert wurde. Doch wie erwartet, erhielten die Kapfenberger in zweiter Instanz die Zulassung für die zweite Liga. Somit kann der DSC nun fix mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Cup rechnen und muss sich nicht um eine Saison betrogen fühlen, in der man das selbstgesteckte Ziel erreicht hat. Für den letzten Spieltag der RLM bedeuten diese Entscheidung am "grünen Tisch" einen deutlichen Abfall der Spannung: Alle Entscheidungen sind bereits im Vorfeld gefallen - sportlich hat die 30. Runde nur mehr statistischen Wert.

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

 

 

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