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Regionalliga Mitte

VST Völkermarkt: Der Liga-Debütant steht vor einer schweren Saison!

Der VST Völkermarkt steht vor einer schweren Premieren-Saison in der Regionalliga Mitte. Der Liga-Neuling sieht sich einigen Problemen konfrontiert: Einerseits wird es sportlich schon schwer genug, die Klasse zu halten. Andererseits konnten aufgrund der kurzen Sommerpause noch nicht wirklich Transfers getätigt werden. Völkermarkt's sportlicher Leiter, Kurt Stuck, sieht hier die Verbände in der Verantwortung. Ligaportal sprach mit ihm über die abgelaufene und die kommende Saison.

Stuck: "Kärntner Vereine haben Nachteile"

"Der Aufstieg in die Regionalliga Mitte kam für uns überraschend. Unser Ziel war in erster Linie ein ÖFB-Cup Platz", sagt Völkermarkt's sportlicher Leiter. Dass es am Ende sogar bis ganz oben reichte, lag laut Stuck an der taktischen Geschlossenheit: "Wir haben unsere Spielweise nie an den Gegner angepasst und unser System nicht geändert. Dann sind wir in einen offensiven Lauf reingekommen." Dass sie auch eine Liga höher wieder in einen Lauf kommen, davon darf nicht zwingend ausgegangen werden, denn so richtig gerüstet wirken die Kärntner für den Ligaauftakt in knapp drei Wochen noch nicht: "Wir haben mit Heiko Springer vom (SK Treibach) erst einen Spieler verpflichtet. Momentan kommen wir auf einen Kader mit 15 Feldspielern und zwei Tormännern. Für die Regionalliga Mitte ist das zu wenig." Der Grund: Bisher hatte den Kärtnern schlichtweg die Zeit gefehlt, die Kärntner Liga endet deutlich später als ihre Gegenparts der anderen Bundesländer. Den Verein verlassen wird Kulterer (Bleiburg). Stuck sieht die Kärntner Vereine generell etwas im Nachteil: "Die anderen Teams haben mehr Pause und können dadurch natürlich auch besser Spieler integrieren. Der Verband sollte da umdenken. Weil auch der Aufstieg bis zum Schluss noch nicht entschieden war, konnten wir auch nicht so richtig auf dem Transfermarkt aktiv werden."

SAK Klagenfurt erst im Test, dann als Cup-Gegner

Dennoch zeigt sich Stuck aller Widrigkeiten zum Trotz kämpferisch: "Wir hätten natürlich sagen können: Wir steigen nicht auf. Aber man hat ja auch sportliche Ziele und wir haben eine gute Mannschaft." Am heutigen Freitag-Abend testet der VST gegen den SAK Klagenfurt, jenen Derby-Gegner, der den Völkermarktern auch im ÖFB-Cup zugelost wurde. Ein Vor- oder Nachteil? "Weder noch", meint Stuck. "Das ist halt ein Test-Spiel. Wir werden einiges probieren und die auch." Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob der VST noch eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen kann oder ob das erste Jahr in der RLM vorerst einmal zu ihrem letzten wird. Aller Voraussicht nach könnte der Klassenerhalt ein schweres Projekt werden.

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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