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Analysen

Im Aufstiegsrausch zur Winterkrone - Rückblick FC Gleisdorf 09

Für die größte Überraschung der ersten 16 Runden sorgte mit Sicherheit der aktuelle Tabellenführer FC Jerich International Gleisdorf 09. Als frisch gebackener Meister der Steirerliga stieg man erst in diesem Sommer  in die Regionalliga Mitte auf. Mit der geballten Aufstiegseuphorie im Rücken startete man von der ersten Runde perfekt an in die neue Spielklasse. Einige Wochen später stand man dann auf einmal an der Spitze der Tabelle - Und an dieser blieb man. Der Herbstmeistertitel folgte. Eine Runde später durfte man sich dann auch als Winterkönig bezeichnen.

Wie sieht Andreas Kindlinger, sportlicher Leiter des Ligaprimus, die Herbstsaison seiner Mannschaft? Wir haben mit Herrn Kindlinger gesprochen und einige interessante Einblicke bekommen. Diese möchten wir nun mit euch teilen:

 

 

Herr Kindlinger, wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf der Hinrunde?

Der gesamte Verein ist mit der Hinrunde natürlich höchst zufrieden. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga am Ende der Herbstsaison als Tabellenführer dieser dazustehen, haben wir uns in den kühnsten Träumen nicht erhofft.  Nach dem Aufstieg mussten wir zu allererst einmal darauf achten, genug junge Spieler für die kommende Saison zusammenzubekommen. Mir war es besonders wichtig, nicht nur die nötigen vier Jungspieler (Bauchjahr 1995 oder jünger) im Kader zu haben. Deswegen haben wir noch drei weitere Jungkicker im Kader - so haben die Jungen keinen Freibrief. Ich denke, gerade in diesem Alter ist ein Konkurrenzkampf wichtig, um nicht in der Entwicklung stecken zu bleiben. Unserem Trainerteam ist es gut gelungen, die Jungfußballer in die Meistermannschaft aus der Vorsaison einzubauen. Man denke nur an Kevin Pirker, der durch seine Tore in vielen Spielen eine gewichtige Rolle gespielt hat. Am Anfang der Vorbereitung hatten wir sicher noch nicht das Niveau der Meistersaison, schlussendlich sind wir dann aber sehr gut vorbereitet in die neue Saison gestartet. Mit dem Meistertitel im Rücken hat unsere Mannschaft gut zusammengefunden und sicher nicht zuletzt dank der Aufstiegseuphorie gut in die neue Liga gefunden. Von der individuellen Qualität können wir mit den meisten Teams zwar wahrscheinlich nicht mithalten, durch das Auftreten als kompakte Einheit konnten wir das aber mehr als nur kompensieren. Am Saisonverlauf besonders gefreut hat mich, dass wir einige steirische Derbys für uns entscheiden konnten. Außerdem möchte ich positiv hervorheben, dass auch unsere zweite Mannschaft eine sehr gute Hinrunde hingelegt hat und in der Unterliga Süd ebenfalls an der Tabellenspitze überwintert. Zudem freut mich sehr, dass alle Spieler unserer Mannschaft beruflich tätig sind oder sich in einer Ausbildung befinden. 

 

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Mannschaftliche Stärke anstelle von hochkarätigen Einzelspielern führten für Gleisdorf bisher meist zum Erfolg

 

Wo sehen Sie noch Schwächen beziehungsweise Verbesserungspotential?

Verbesserungspotential sehe ich vor allem auf den Außenbahnen, hier werden wir uns auch durchaus noch nach Alternativen umsehen - mein Hauptaugenmerk liegt hier ganz klar auf jungen Spielern. Unsere Jungkicker haben sicherlich noch viel Potential nach oben, die Umstellung vom Jugendfußball zum Erwachsenenfußball ist doch ein großer und teilweise schwieriger Weg. Nach der kurzen Pause im Sommer (weniger als 14 Tage) waren einige Spieler in den letzten Runden kräftemäßig sicherlich schon voll ausgepowert. Dennoch sind wir zum Glück von gröberen Verletzungen oder Krankheiten verschont geblieben. 

 

Hat Ihr Team aktuell Verletzungssorgen?

Wie zum Glück auch schon während der Saison, sind wir aktuell von gröberen Verletzungen befreit.  Ich sehe zum jetzigen Zeitpunkt bei keinem Spieler eine Gefahr für die Rückrunde.

 

Ist ein Trainingslager geplant?

Bisher wurde noch kein Trainingslager fixiert, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden wir aber vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) nach Slowenien oder Kroatien fahren. Ich werde dieses Wochenende mögliche Angebote vor Ort begutachten und dann  entscheiden. Slowenien würde sich natürlich gut anbieten, da wir von Gleisdorf aus, nur etwa eine Stunde Fahrzeit vor uns hätten. Konkret habe ich schon eine Anlage im Visier, diese würde uns sogar einen beheizten Naturrasen bieten. Ich hoffe in den nächsten Tagen etwas fixieren zu können. 

 

Wie sieht Ihr genereller Plan für die Vorbereitung aus?

Da wir  im Sommer aufgrund des Ligawechsels nur eine sehr kurze Pause hatten, wollte unser Trainer Andreas Moriggl nach der Herbstsaison nicht lange nachtrainieren. Nach dem letzten Spieltag haben wir noch eine Woche lang einige Austestungen vorgenommen. Aus den Daten dieser Tests hat unser Co-Trainer Markus Münich für jeden Spieler ein individuelles Programm erstellt welches die Spieler nun bis zum Trainingsstart am 9.1.2017 durchziehen sollen. Unseren Spielern steht zudem ein Fitnesscenter zur Verfügung. Dieses soll helfen die Zweikampfstärke, speziell unserer jüngeren Spieler, zu erhöhen. Im Laufe der Vorbereitung werden wir rund zehn Testspiele absolvieren, der prominenteste Gegner ist Bundesligist SK Sturm Graz (Mi., 18.1.2017, Trainingszentrum Messendorf).

 

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Nach der kurzen Pause im Sommer verzichtet Trainer Andreas Moriggl nun auf ein längeres Nachtrainieren

 

Ich bedanke mich bei Herrn Kindlinger für das aufschlussreiche Interview und bin gespannt, ob die Gleisdorfer ihre Form auch in der Rückrunde beibehalten werden können.

geschrieben von Martin Kamper - Fotos: Richard Purgstaller

 

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