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Spielberichte

Umgemöbeltes Stadl-Paura schaffte es den DSC in die Schranken zu weisen! [Video]

Am ersten Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Regionalliga Mitte zum Aufeinandertreffen des DSC FMZ+salto Deutschlandsberg mit dem ATSV Stadl-Paura. Und dabei gelang es den Traunviertlern den Weststeirern gleich alle drei Zähler abzuknöpfen. Der einzige Treffer war dann Chefsache, Mario Petter, Schützenkönig der vergangenen Saison, netzte überlegt ein und sicherte den Oberösterreichern so einen gelungenen Start in die Punktejagd. Die DSC'ler hat man im eigenen Stadion schon bestimmender erlebt, noch ist man etwas auf der Suche nach dem Spielfaden. Trotzdem hat diese erste Begegnung noch überhaupt keine Aussagekraft. Die nächste Spiele werden dann zeigen, in welche Richtung bzw. Tabellenregion sich die beiden Teams dann bewegen werden.

Tor 0:1 Stadl-Paura 63. Spielminute
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Beide Teams gehen in der ersten Hälfte schaumgebremst zuwerke

Vorhang auf für eine megaspannende Regionalliga-Punktejagd. So könnte diesmal bereits ein dritter Platz reichen, um den Aufstieg im Reformjahr in die Sky Go Erste Liga zu bewerkstelligen. Da könnten Deutschlandsberg und Stadl-Pautra durchaus reele Kanditaten sein dafür.  Umso wichtiger erscheint demnach auch der Start auf der völlig erneuerten Kunstrasenanlage im Koralmstadion. Der dann von beiden Mannschaften anfangs sehr vorsichtig ausgelegt ist. Oberste Prämisse ist es vorerst einmal in der Defensive nichts anbrennen zu lassen. Erst dann geht man zum wesentlichen über bzw. ist man darum bemüht, nach Möglichkeit erfolgreich anzuschreiben. So steht zu Beginn der Partie auch nur eine Halbchance zu Buche, die findet Thomas Wotolen in Anschluss an einen Eckball vor. Mit Fortdauer des Spiels finden dann aber doch die Gäste besser ins Spiel. Es kommt auch zur einen oder anderen vielversprechenden Torszene, mit vereinten Kräften gelingt es den Weststeirern aber Schaden abzuwenden. Im Spiel nach vorne läuft bei der Grubisic-Truppe nur sehr wenig zusammen, demnach war man aufseiten der Heimischen mit dem 0:0-Halbzeitstand dann auch soweit einmal zufrieden.

MarioPetterStadl Bildgröße ändern

Auf die "personifizierte Torgefahr" Mario Petter war auch in Deutschlandsberg Verlass - er markierte den siegbringenden Treffer.

 

Einmal mehr stellt Mario Petter seine Gefährlichkeit unter Beweis

Welcher der beiden Mannschaften gelingt es jetzt im zweiten Durchgang, einen entscheidenden Zugriff auf die Partie zu bekommen. Bemüht ist man da wie dort, nur das mit dem finalen Pass bzw. mit der Abgebrühtheit vor des Gegners Tor ist das so eine Sache. In der 50. Minute findet Sime Zuzul, Neuzugang aus Gorica (Kroatien), dann die bislang beste Torchance vor, der Deutschlandsberger scheitert aber an Gästekeeper Andreas Michl, der dabei bestens zu reagieren weiß. In der 61. Minute zappelt das Leder dann aber erstmalig im Netz. Der zur Halbzeit eingewechselte Tommy Schmidl bedient dabei "Goaleador" Mario Petter, der sich diese Gelegenheit dann nicht nehmen lässt und Stadl-Paura mit 0:1 in Front bringt. Worauf der Gastgeber dann doch sehr "verschnupft" reagiert, fortan ist man sehr bemüht am Temporad zu drehen, um einen Fehlstart möglichst aus dem Weg zu gehen. Aber die Renner-Schützlinge lassen sich dann in weiterer Folge nicht mehr aushebeln bzw. gelingt es dann den Dreipunkter auch in trockene Tücher zu bringen - Spielendstand 0:1.In der nächsten Runde gastiert  Deutschlandsberg am Freitag, 28. Juli um 19:00 Uhr bei den Sturm Graz Amateuren. Stadl-Paura empfängt zur selben Zeit die Mannschaft aus Kalsdorf.

 

DEUTSCHLANDSBERGER SC - ATSV STADL-PAURA 0:1 (0:0)

Koralmstadion, 600 Zuseher, SR: Christian Maier

Tor: 0:1 (61. Petter)

Stimmen zum Spiel:

Rudolf Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

"Das war ein Auftakt nach Maß - hängen in Deutschlandsberg die Trauben bzw. Punkte doch bekanntlich besonders hoch. Vor allem unser ganzwöchentliches Kunstrasentraining hat sich vollends bezahlt gemacht bzw. ist es den Burschen doch bestens gelungen, sich entsprechend erfolgreich einzubringen."

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Bild: Richard Purgstaller

geschrieben von: Robert Tafeit

 

 

 

 

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