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Effiziente Sturm Amateure besiegen vor dem Tor glücklose Gleisdorfer im Spitzenspiel mit 3:1! [Video]

Am heutigen Freitag Abend begegneten sich im Spitzenspiel der 7. Runde in der Regionalliga Mitte der FC Jerich International Gleisdorf 09 und die SK Sturm Graz Amateure. Der Tabellenführer traf auf den Tabellendritten - diese Konstellation sorgte bereits im Vorfeld für jede Menge Spannung. Vor dieser Partie trennte beide Teams zwei Punkte. In der vergangenen Saison trennten sich beide Teams an gleicher Stelle mit einem 2:2-Unentschieden. Doch am heutigen Abend agierten die Gäste aus Graz äußerst effektiv vor dem Gleisdorfer Gehäuse und konnten die Hausherren mit 3:1 in die Knie zwingen. Der FC Gleisdorf war zwar im Angriff bemüht, doch bis kurz vor Abpfiff wollte die Kugel einfach nicht über die Linie. Die Grazer wiederum konterten clever und effektiv und konnten somit den vierten Sieg in Folge feiern und damit die Tabellenführung zementieren.

Gleisdorf im Abschluss wenig effizient - Sturm kontert effektiv

Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber aus Gleisdorf mit einem weiten Ball in den Strafraum, doch der Kopfball ging drüber (5.). Zwei Minuten erwischte der Gast aus Graz die Hausherren eiskalt: Eine tolle Kombination konnte Fabian Schubert zum Führungstor für die Gäste zum 1:0 abschließen. Der Spielzug wurde durch einen Außenrist-Steilpass aus der eigenen Hälfte auf die linke Flanke eröffnet. Dort lauerte ein Sturm-Spieler, der denn Ball klasse auf den heranspurtenden Schubert in die Gasse spielte und Schubert schloss eiskalt ab (6.). In der Folge die ersten Gleisdorfer Angriffe, doch die Abschlüsse blieben zu ungenau und brachten nichts ein (11.). Kurz darauf verursachte Gleisdorf's Keeper Leitner einen Beinahe-Unfall, als ein zu kurzer Klärungsversuch vom Sturm-Mittelfeld abgefangen wurde. Doch der Distanzschuss verfehlte dann doch deutlich das Tor (13.). Im Anschluss verlagerte wieder der FC Gleisdorf das Spielgeschehen in die Sturm-Hälfte und die Sturm Amateure lauerten auf Konter: Der Gleisdorfer Kopfball nach langem Ball ging vorbei, drei Minuten später hätte es dann fast zum Ausgleich geklingelt. Die Gleisdorfer kombinierten sich durch die Reihen. Eine scharfe Hereingabe von links fand den Kopf eines FC-Stürmers, der jedoch aus kurzer Distanz vom Sturm-Keeper Schützenauer mit einem Reflex verschärft wurde (15./18.). Eigentlich waren hier die Gastgeber im Spiel, doch Sturm schockte Gleisdorf kurz darauf ein zweites Mal: Nach einem erfolgreichen Ballgewinn drang Sittsam in den Strafraum ein und bediente mit einem perfekten Pass in den Rücken der Abwehr zu Sebastian Mann, der die Kugel ohne Probleme versenkte (24.). Die Gleisdorfer versuchten jetzt früher zu attackieren und eroberten auch einige Male die Kugel in der Sturm-Hälfte, doch die Angriffe wurden meist mit Distanzschüssen abgeschlossen, die knapp neben das Grazer Tor gingen (31./32.). Den Gleisdorfern fehlte etwas das Glück im Abschluss. Auch eine gefährliche Ecke von rechts, die im Grazer Strafraum für Chaos sorgte, brachte am Ende nichts Zählbares ein (36.). Die Gleisdorfer attackierten immer wieder, aber wirkten insgesamt etwas ratlos beim Abschluss und die Sturm-Abwehr verteidigte solide und lauerte darauf, schnelle konter einzuleiten. Kurz vor der Pause kamen die Hausherren dann doch noch fast zum Anschlusstreffer. Der Ball wurde halbhoch in den Strafraum gechippt. Der Gleisdorfer Stürmer nahm den Ball gut an und und zog ab, doch der Schuss wurde leicht abgefälscht und schlug knapp neben dem Pfosten ein (44.).Kurz drauf war Schluss und so ging es mit einer eiskalten 2:0 Führung für die Gäste in die Pause.

Tor 0:2 Sturm A. 25. Spielminute
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Gleisdorf probiert alles, Sturm kontert und entscheidet die Partie

Nach der Pause war es wieder der FC Gleisdorf, der die ersten guten Gelegenheiten per Doppelchance zum Anschlusstreffer hatte: Erst wurde Gräfischer mit einem weiten Ball im Strafraum ins Szene gesetzt, doch der Stürmer traf den Ball nicht voll und so landete die Kugel sicher in den Armen von Schützenauer. Eine Minute später hätte Sittsam beinahe eine Flanke von rechts ins eigene Tor befördert, doch Schützenauer reagierte wieder stark (51.). Die Heimischen griffen jetzt früher an und pressten. Dies führte zu einem Grazer Ballverlust in der eigenen Hälfte, doch der Distanzschuss segelte knapp drüber (53.). Ein Gleisdorfer Tor wäre zu diesem Zeitpunkt längst verdient gewesen, doch einerseits fehlte das nötige Quäntchen Glück und andererseits erwischte die Sturm-Defensive keinen schlechten Tag. In den folgenden 15 Minuten wurde es wieder ein wenig ereignisarmer, Sturm verteidigte jetzt wieder clever und Gleisdorf fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive. Die Abschlüsse der Gleisdorfer wirkten jetzt ein wenig mutlos: Wieder versuchte es die Moriggl-Elf aus der Distanz, doch der Schuss aus 25 Metern nach einem Gräfischer-Ableger landete wieder neben dem Tor (68.). Den Heimischen lief jetzt langsam die Zeit davon. Dies eröffnete den Gästen natürlich Räume zum Kontern: Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Fabian Wetl, doch der scheiterte mit seinem Abschluss an Gastgeber-Keeper (69.). Danach wieder die Heimischen, doch der Kopfball nach einer Flanke von rechts fehlte der Druck und der Ball landete über dem Tor (74.). Gleisdorf versuchte es weiter spielerisch, doch das Tor wollte einfach nicht fallen: Der perfekt gechippte Ball fand den Weg in den Lauf von Suppan, doch dessen Hereingabe in den Rücken der Abwehr fand keinen Abwehr und rutschte durch. Ein Gleisdorfer Spiel zog von der Strafraumgrenze ab, doch den noch leicht abgefälschten Schuss konnte Schützenauer per Fußabwehr parieren (77.). Gleisdorf warf jetzt alles nach vorne und ging großes Risiko. Einen verunglückten Querpass fing ein aufmerksamer Muhr ab und stürmte nach vorne. Er bediente den mitgelaufenen Sittsam mit dem Pass in die Gasse, doch der Stürmer scheiterte am herauseilenden Keeper und verpasste damit die Vorentscheidung (81.). Zwei Minuten später waren es wieder Muhr und Sittsam, die die Räume hervorragend nutzten und sich in drei Stationen bis vor das Tor kombinierten. Sittsam konnte unbehelligt durch das halbe Mittelfeld marschieren und spielte auf Gantschnig. Dessen Querpass wurde zwar ins Tor verwandelt, doch der Assistent hob die Fahne (83.). In den Schlussminuten versuchten es die Heimischen mit der Brechstange, doch auch das brachte nichts ein. Und so kam es wie es kommen musste: In der Nachspielzeit vollendeten die Grazer dann doch noch einen ihrer vielzähligen Konter zum 3:0. Die Gäste wussten erneut clever die Räume zu nutzen. Am Ende kam die flache Hereingabe auf Ostermann, der keine Probleme hatte, die Partie mit dem 3:0 endgültig zu entscheiden (90.+3). Wer jetzt aber dachte, dies wäre der Schlusspunkt gewesen, wurde kalt erwischt. Die Gäste kamen tatsächlich dann doch noch zum unwichtigen, aber verdienten 1:3-Ehrentreffer: Die Gastgeber spielten sich auf der linken Seite durch. Die Flanke erreichte am langen Pfosten den Kopf von Gräfischer, der den Ball im Tor unterbringen konnte (90. +6). Danach beendete Schiedsrichter Gnam die Partie. Die Sturm Graz Amateure haben mit eiskalter Effizienz ihre Tabellenführung verteidigt, der FC Gleisdorf versuchte alles, doch der Anschlusstreffer kam natürlich viel zu spät. 

 

Robert Jerovsek (Sektionsleiter SK Sturm Graz Amateure): "Heute hat die effizientere Mannschaft gewonnen. Das kann man schon so auf den Punkt bringen. In der ersten Hälfte machen wir zwei Tore aus zwei, drei Chancen. In der zweiten Halbzeit war dann Gleisdorf sehr präsent und hat sich einige Chancen herausgearbeitet. Das war ein ziemlich harter Fight und unsere Jungs haben alles gegeben. Wir haben vor allem körperlich super dagegen gehalten. Das ist eine wichtige Erkenntnis für uns, dass die jungen Burschen auch körperlich mithalten können. Ich möchte heute keinen Spieler herausheben, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und aufgrund der kämpferischen Leistung sicher auch verdient."

 

 FC Jerich International Gleisdorf 09 - SK Sturm Graz Amateure 1:3 (0:2)

Solarstadion Gleisdorf, 651 Zuseher, SR Lukas Gnam

Torfolge: 0:1 Fabian Schubert (6.), 0:2 Sebastian Mann (24.), 0:3 Jan Niklas Ostermann (90. +4), 1:3 David Gräfischer (90.+6)

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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