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2. Runde ÖFB-Cup: Der Wolfsberger AC erweist sich in Gleisdorf als wetterfester!

In der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cup 2017/18 kam es zum mit viel Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des FC Jerich International Gleisdorf mit dem RZ Pellets WAC. In der ersten Runde gewannen die Gleisdorfer beim Kärntner Landesligisten in Ferlach mit 3:1 bzw. schafften die Wolfsburger beim Regionalligaverein Mannsdorf ein 2:1. Und auch diesmal war die Angelegenheit wiederum hart umkämpft. Hinzu kam, dass aufgrund der wittrigen Verhältnisse, dem Zufall praktisch Tür und Tor geöffnet wurde. Was dann beide Teams dazu veranlasste, mit weitgehenst hohen bzw. weiten Bällen zu operieren. Aber auch darauf hatten sich die beiden Abwehrreihen dann sehr rasch bestens eingestellt. So fielen die drei Treffer dann alle praktisch nach dem selben Strickmuster. Rein mit dem Leder in die gegnerische Box und dann war es eben nicht ganz so ein leichtes Unterfangen für die verteidigende  Mannschaft, selbiges auch dort wieder raus zu bugstieren. Dabei waren die Wolfsberger dann einmal mehr erfolgreich, wenngleich sich tapfer agierende Gleisdorfer wahrlich keinen Vorwurf machen dürfen.

 

Desöfteren wird der Ball witterungsbedingt völlig unberechenbar

Der heimstarke Tabellendritte der Regionalliga Mitte, rechnete sich gegen den Bundesligisten aus dem Lavanttal durchaus Außenseiterchancen aus. Wenngleich die Wolfsberger zuletzt zu glänzen wussten bzw. in den letzten vier Partien in der obersten Spielklasse ungeschlagen blieben. Und die Gleisdorfer beginnen diese Cuppartie dann bei grenzwertigen, regennassen bzw. tiefen Bodenverhältnissen sehr resolut. Man verzeichnet offensichtlich den besseren Start und verzeichnet auch die besseren Momente. In der 13. Minute kommt es dann zur ersten Torgelegenheit in dieser Partie. Markus Ostermann bedient Dominik Weiss, dessen Kopfball fällt dann zu zentral aus und wird demnach auch eine sichere Beute von Gästekeeper Alexander Kofler. Nach einer gespielten Viertelstunde schaltet die Pfeifenberger-Truppe dann aber in den Angriffsmodus um. Mit der ersten Torchance steht es dann auch schon 0:1: Nach einem Wernitznig-Eckball bringen die Hausherren das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone. Mihret Topcagic lässt sich nicht lange bitten und markiert daraufhin die Wolfsberger Führung. In weiterer Folge sind die Gäste dann doch das aktivere bzw. gedankenschnellere Team. Zuvor aber kann David Gräfischer den WAC-Schlussmann mit einem Weitschuss noch auf den Prüfstand stellen. In weiterer Folge sind es dann Topcagic und Wernitzig mit einem Freistoßball, die die Gelegenheit auf den zweiten Treffer der Lavanttaler vorfinden. Die Schlussviertelstunde im ersten Durchgang gehört dann wieder den Moriggl-Schützlingen. Die größte Ausgleichschance findet dann der aufgerückte Robert Kothleitner in der 38. Minute per Kopf vor, es geht dann aber mit dem 0:1 in die Halbzeitpause. 

HeimoPfeifenbergerWAC Bildgröße ändern

Wolfsberger AC-Trainer Heimo Pfeifenberger war sehr erleichtert nach dem Zweitrundensieg im verregneten Gleisdorf.

 

Der eingewechselte Dever Orgill sorgt für viel neuen Wolfsberger Schwung

Den Gleisdorfern ist es aufgrund der physischen Gegebenheit durchaus zum zutrauen, jetzt in den zweiten 45 Minuten noch einen Umschwung herbeizuführen. Geradlinig bzw. zielorientiert gibt es auch entsprechende Anstrengungen, den Bundesligisten noch ins wanken zu bringen. Dominik Weiss aufseiten der Gleisdorfer (56.) bzw. Christopher Wernitznig (49.) finden dann bei Dauerregen, auch Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer vor. In der 65. Minute gelangt der Gastgeber dann auch zum völlig verdienten Ausgleich. Nach einem weiten Einwurf herrscht ungewohnte Unstimmigkeit in der Gefahrenzone der Wolfsberger, Dominik Weiss fackelt dann nicht lange und markiert per sehenswerten Fallrückzieher das 1:1. Dann aber weiß sich der kurz zuvor eingewechselte Gästestürmer Dever Orgill ordentlich bemerkbar zu machen. Zuerst streift ein Fernschuss des Jamaikaners nur knapp am Ziel vorbei (72.), zwei Minuten später aber bringt er das Leder aus kurzer Distanz zum 1:2 im Gleisdorfer Gehäuse unter. Trotzdem aber verfügen die Gleisdorfer dann noch über Pfeile im Köcher. Mario Pollhammer (87.) und David Gräfischer (91.) lassen vielversprechende Ausgleichschancen aber aus - Spielendstand 1:2. Nunmehr verbleiben in der 3. Runde, die am 24./25. Oktober zur Austragung gelangt, nur mehr 16 Mannschaften. Danach geht es im Jahr 2018 weiter, das Finale geht dann am 1. Mai in Klagenfurt über die Bühne.

 

FC GLEISDORF - WOLFSBERGER AC 1:2 (0:1)

Solarstadion, 700 Zuseher, SR: Oliver Drachta

Torfolge: 0:1 (17. Topcagic), 1:1 (65. Weiss), 1:2 (74. Orgill)

FC Gleisdorf: Leitner, Gräfischer, Ostermann, Färber, Weiss (83. Raggam), Tauschmann, Kothleitner, Pollhammer, Suppan, Deutschmann (79. Farnleitner), Gsellmann (52. Puschl)

Wolfsberger AC: Kofler, Palla, Topcagic (66. Gschweidl), Flecker, Rabitsch, Wernitznig, Sollbauer, Drescher, Zündel, Nutz, Ouedraogo (66. Orgill)

gelbe Karten: Suppan, Weiss bzw. Topcagic

Stimmen zum Spiel:

Andreas Moriggl, Trainer Gleisdorf:

"Es war überraschend bzw. sehr positiv, dass wir mit dem Bundesligisten vollends mithalten konnten. Jetzt gilt es diesen Schwung auch in die Meisterschaft mitzunehmen."

Heimo Pfeifenberger, Trainer Wolfsberg:

"Die Gleisdorfer haben uns das Leben mit einer sehr hohen Einsatzbereitschaft enorm schwer gemacht. In Summe gesehen ist unser Sieg dann auch etwas glücklich zustande gekommen."

Ortwin Laggner, Sektionsleiter Wolfsberg:

"Aufgrund der grenzwertigen Wetterverhältnisse sind wir natürlich allesamt froh, die Aufgabe positiv erledigt zu haben. Mitentscheidend war die Einwechslung von Dever Orgill, der sich als sehr wetterfest erwiesen hat."

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Bild: Richard Purgstaller

ligaportal.at

 

 

 

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