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Spielberichte

Bissige "Jungwölfe"! Die Wolfsberger schicken Kalsdorf punktelos auf die Heimreise!

Am 23. Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Regionalliga-Mitte zum Aufeinandertreffen der RZ Pellets WAC Amateure mit dem SC Copacabana Kalsdorf. Und dabei gelang es der jungen Wolfsberger Truppe sich wohl endgültig zu verabschieden von noch möglichen Diskussionen, was den letzten Tabellenplatz anbelangt. Demzufolge sollte die Tatschl-Truppe nun in den verbleibenden acht Partien auch völlig unbeschwert an das Werk gehen können. Die Kalsdorfer hingegen sind weiterhin auf der Suche nach der Form. Aber noch besteht die Möglichkeit unter Beweis zu stellen, dass man mehr am Kasten hat, als dass der momentane 15. Tabellenplatz zum Ausdruck bringt.

 

Bajram Syla schießt die "Jungwölfe" in Führung

Bei dieser Begegnung geht es weitgehenst darum, wer es bewerkstelligt sich noch ein Stück weit vom Nachzügler St. Florian, der immer wieder für Überraschungen gut ist, abzusetzen. Demzufolge darf auch erwartet werden, dass beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchen werden. Gut vorstellbar, dass die Lavanttaler dabei aufgrund des Heimvorteils in der Favoritenrolle zu finden sind. Das Spiel beginnt dann aber soweit ausgeglichen bzw. begegnen sich da zwei Teams soweit auf Augenhöhe. Wenngleich die wirklich prickelnden Tormöglichkeiten soweit ausbleiben. Was aber auch damit zu tun hat, dass man sich hüben wie drüben in der Defensive keine Blöße gibt. Gelingt es dann doch einmal diese zu umkurven, sind immer noch zwei sichere Torleute zur Stelle, die wenig nötig, zum eingreifen wissen. Als es dann schon den Anschein hat, es geht mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause, kommt es doch noch zu einem Treffer. Bajram Syla nimmt in der 38. Minute Maß, sein Schuss aus 20 Metern sollte passen - 1:0, zugleich dann auch der Halbzeitstand.

PascalMichaelZisserKalsdorf Bildgröße ändern

Kalsdorf-Trainer Michael Zisser, am Bild mit Sohn Pascal, musste in Wolfsberg erneut eine Niederlage hinnehmen.

 

Kalsdorf hat wenig zum entgegensetzen

Gelingt es den Kalsdorfern jetzt bestimmender aufzutreten bzw. die drohende Niederlage noch abzuwenden oder aber lassen die Lavanttaler nun im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen bzw. sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die Kalsdorfer gehen nun zwar mit verstärkten Bemühungen an die Sache heran, aber die Wolfsberger zeigen keine Anzeichen sich aus der Reserve locken zu lassen. Was die Steirer auch versuchen, der Gastgeber weiß stets eine Lösung bzw. kann man die Kalsdorfer dann soweit in Schach halten. Ab der 65. Minute sind die Kalsdorfer dann nur mehr 10 Spieler am Feld, da Ervin Bevab mit der gelb/roten Karte frühzeitig duschen geschickt wird. In Unterzahl wird die Sache dann für die Gäste noch um einiges schwerer. So kommt es dann auch, dass die WAC Amateure den knappen Eintore-Vorsprung auch über die noch verbleibende Spieldistanz bringen. Am nächsten Spieltag gastieren die WAC Amateure am Dienstag, 10. April um 19:00 Uhr in Bad Gleichenberg. Die Kalsdorfer besitzen bereits um 18:00 Uhr das Heimrecht gegen Gleisdorf.

 

WAC AMATEURE - SC KALSDORF 1:0 (1:0)

Sportplatz St. Andrä, 100 Zuseher, SR: Roman Smolinski

WAC Amateure: Soldo, Schifferl, Gruber, Grgic, Schöfl (86. Pichorner), Syla, Krammer (86. Tatschl), Prohart, Hodzic, B. Mulahalilovic, Steiger (70. Leitner)

SC Kalsdorf: Weissenbacher, Weissenbrunner (20. Berger), Erman Bevab, Rupp, Spreco (43. Muleci), Radakovics, Reisinger, Ervin Bevab, Ulrich, Kleier (46. Paric), Zisser

Tor: 1:0 (38. Syla)

gelbe Karten: Schöfl, B. Mulihalilovic bzw. Ervin Bevab, Reisinger

gelb/rot: Ervin Bevab (65. Kalsdorf)

Stimmen zum Spiel:

Harald Tatschl, Trainer WAC Amateure:

"Am Sieg gibt es soweit überhaupt nicht zum rütteln. Bei etwas mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor wäre der Erfolg auch um einiges höher ausgefallen."

Michael Rexeis, sportlicher Leiter Kalsdorf:

"Wir haben über weite Strecken der Begegnung nicht wirklich ins Spiel gefunden. Hinzu kam, dass wir frühzeitig zwei Spieler verletztungsbedingt tauschen mussten. So gesehen geht der Wolfsberger dann soweit schon in Ordnung."

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Bild: Richard Purgstaller

 

Robert Tafeit

 

 

 

 

 

 

 

 

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