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Spielberichte

Elfmeter in der Nachspielzeit - Neusiedl gleicht gegen die Vienna spät aus

In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Regionalliga Ost-Match gelang SC Neusiedl am See 1919 mit dem Schusspfiff der Ausgleich zum 2:2 (1:1) gegen den First Vienna FC 1894. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen in der 11. Minute durch Mensur Kurtisi in Führung, das Spiel war danach offen und die Hausherren glichen kurz vor der Pause durch Franz Weber aus (43.). Im zweiten Abschnitt ging die Vienna erneut rasch in Führung, Floris Van Zaanen netzte in der 49. Minute zum 2:1 für das Auswärtsteam ein. In der Schlussphase drückte Neusiedl auf den Ausgleich, in der 93. Minute verwertete schließlich Roman Christ einen Strafstoß zum 2:2 Endstand.

Frühe Führung der Gäste - Ausgleich kurz vor der Pause

Beide Teams taten sich bei schwierigen Platzverhältnissen nicht leicht, vor 400 Zuschauern entwickelte sich so ein Match, das geprägt war von vielen hohen Bällen. Die Heimelf kam zur ersten Chance durch Franz Weber, die Gäste gingen auf der Gegenseite rasch in Führung. Nach einem weiten Ball rutschte der letzte Spieler der Hausherren aus, Mensur Kurtisi tauchte alleine vor dem gegnerischen Schlussmann auf und traf überlegt in der 11. Minute zum 1:0 für die Vienna.

Neusiedl versuchte nach dem Rückstand offensiv aktiver zu werden, die Gäste hatten die Partie aber ganz gut unter Kontrolle, standen hinten kompakt und ließen nur wenig zu. Kurz vor der Halbzeit gelang Neusiedl dann doch der Ausgleich, nach einer schönen Aktion über die Seite spielte Patrick Kienzl das Leder halbhoch zur zweiten Stange, Franz Weber stand goldrichtig und netzte in Minute 43 zum 1:1 Pausenstand ein.

Strafstoß zum 2:2

Im zweiten Durchgang fanden die Gäste erneut besser aus den Startlöchern, nach einem tollen Pass von Mensur Kurtisi startete Floris Van Zaanen alleine auf den heimischen Goalie zu, ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 2:1 (49.). Neusiedl reagierte und brachte zwei frische Kräfte, die Heimelf wurde nun initiativer.

Auf der Gegenseite musste die Vienna im Laufe der zweiten Halbzeit zwei Spieler verletzet austauschen, Felix Steiner erwischte es Mitte des Abschnittes, Okan Celik musste Anfang der Schlussphase mit einer Rissquetschwunde schwerer verletzt vom Platz. Die Heimelf bekam nun die Oberhand und hatte in der Schlussphase mehr Spielanteile, Patrick Kienzl setzte zwei Abschlüsse knapp über die Latte. Auf der Gegenseite fand die Vienna die Möglichkeit auf das 3:1 vor, Mario Juric schloss, statt noch einmal querzuspielen, selbst ab und konnte die Chance nicht nutzen.

In der Nachspielzeit warf Neusiedl noch einmal alles nach vorne, die Vienna bekam den Ball nicht weg und das Leder landete an der Latte, nach dem Abpraller bekam das Heimteam in der 93. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Die Gäste sahen in dieser Situation eine Stürmerfoul, für die Hausherren wurde der eigene Spieler zu Boden gerissen. Roman Christ zeigte vom Elfmeterpunkt keine Nerven und verwandelte sicher zum 3:3 Endstand.

Stimmen zum Spiel:

Lukas Stranz (Clubmanagement Neusiedl): "Wir hatten die erste Möglichkeit, sind aber wie fast immer schlecht gestartet und lagen rasch zurück, konnten aber noch vor der Pause ausgleichen. Nach dem 1:2 warfen wir alles nach vorne, bei der Ausgleichssituation traf Viennas Verteidiger Markus Katzer zunächst selbst die Latte und danach wurde ein Spieler von uns zu Boden gerissen. Das Remis war hochverdient, wir nehmen den Punkt gerne mit."

Hans Kleer (Trainer Vienna): "Das Spiel war fußballerisch sehr schwierig, der Platz war in einem sehr schlechten Zustand. Nach dem 1:0 haben wird das Match bis zum Ausgleich ganz gut kontrolliert, nach er Pause gingen wir rasch wieder in Führung. Durch unsere zwei Verletzten mussten wir tauschen, Neusiedl hatte danach mehr Spielanteile, hatte es aber nicht geschafft daraus ein Tor zu erzielen. Neusiedl benötigte am Ende fremde Hilfe, es war ein Foul an unseren Spieler und es ist natürlich bitter, dass wir so wie in der Südstadt noch den Ausgleich durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit hinnehmen mussten."

 

 

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