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Frühe Führung für Mauerwerk - Leobendorf drängt in Schlussphase vergeblich

In der 2. Runde der Regionalliga Ost setzte sich FC Mauerwerk im ersten Heimspiel der Saison gegen SV Leobendorf 1:0 (1:0) durch. Die Hausherren waren in der ersten Halbzeit überlegen und gingen durch einen von Ercan Kara verwandelten Elfmeter früh in Front (8.). Mauerwerk vergab danach Chancen auf den zweiten Treffer, in der zweiten Hälfte wurde auch Leobendorf stärker. Das Heimteam war in der Schlussphase nach einer roten Karte gegen Turgay Gemicibasi nur mehr zu zehnt (72.), die Gäste drängten danach auf den Ausgleich, blieben aber unbelohnt.

Heimelf zunächst dominant

Vor 250 Zuschauern erwischte das Heimteam den besseren Start, Mauerwerk war zunächst klar überlegen und sehr druckvoll. Leobendorf agierte im ersten Durchgang ängstlich und konnte nach vorne keine Gefahr erzeugen, die Gäste gerieten auch rasch in Rückstand. Nach einer Zweikampfsituation im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, Ercan Kara ließ sich die Chance nicht entgehen und stellte per Penalty auf 1:0 (8.).

Mauerwerk hatte danach das Geschehen im Griff und trat in den ersten 25 Minuten dominant auf, die Heimmannschaft erarbeitete sich noch gute Möglichkeiten und Turgay Gemicibasi hatte mit einem Lattentreffer Pech. Leobendorf fand im ersten Abschnitt nicht ins Spiel, ging aber nur mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Leobendorf drängt in Überzahl

Der Aufsteiger wechselte in der Pause und brachte Peter Zöch, Leobendorf hielt im zweiten Durchgang deutlich besser dagegen und gestaltete die Partie offener. Mauerwerk kam in der ersten Hälfte des zweiten Durchganges noch zu zwei guten Chancen, war aber in der Schlussphase nur mehr zu zehnt. Turgay Gemicibasi sah nach einem Foulspiel die rote Karte, Leobendorf witterte danach seine Chance und nahm das Spiel in die Hand.

Die Gäste waren nun überlegen und versuchten immer wieder über die Seiten zum Erfolg zu kommen, reklamierten zudem zweimal einen Strafstoß, der aber nicht gegeben wurde. Mauerwerk kam zu zwei sehr gefährlichen Konterchancen, machte aber den Sack nicht zu, so blieb es bis zum Schlusspfiff spannend. Leobendorf gelang der Ausgleich trotz großen Bemühens aber nicht, das Heimteam nahm drei Punkte mit.

Stimmen zum Spiel:

Johann Kleer (Trainer Mauerwerk): "Wir waren in der ersten Hälfte klar überlegen, spielten in den ersten 25 Minuten sehr druckvoll und gingen rasch in Führung. Nach der Pause haben wir zwei, drei Topchancen nicht genutzt, nach der überharten roten Karte kam der Gegner noch einmal auf. Wir mussten in den letzten 20 Minuten sehr viel kämpfen, wir haben es uns schwieriger gemacht als es war und müssen noch daran arbeiten, den Sack früher zu zumachen."

Sascha Laschet (Trainer Leobendorf): "In der ersten Hälfte haben wir ein wenig Angst gehabt und nicht gut gespielt, Mauerwerk war da stark, der Elfmeter aber ein Witz. Nach der Pause waren wir mehr als ebenbürtig und nach dem Ausschluss überlegen, mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden. Wenn wir uns etwas trauen, können wir auch einen Titelkandidaten ärgern, nach der zweiten Hälfte wäre ein Punkt verdient gewesen."

 

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