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Kaltschnäuziger SV Grödig holt Dreier gegen Anif

Gipfeltreffen in der Regionalliga West vor der Winterpause – der SV Grödig empfing in Runde achtzehn den Tabellenführer USK Anif. In einem Spiel vor toller Kulisse – etwa 1500 Zuschauer sind in das Goldberg Stadion Grödig gekommen – gibt es allerdings nur wenige Highlights zu sehen. Entscheidend ist am Ende die Effektivität der Heimelf im Abschluss und zwei grobe Schnitzer der Gäste. Grödig gewinnt mit 2:1 und setzt sich damit die Winterkrone auf. Jetzt Trainingslager buchen!

 

Anif spielt, Grödig lauert

Dem Spitzenspiel fehlt in der ersten Runde die Brisanz. Offensivaktionen sind absolute Mangelware, Anif kann den Ball aber wesentlich länger in den eigenen Reihen halten. Ansonsten gibt es eine tolle Möglichkeit für Mersudin Jukic von Grödig nach etwa fünfzehn Minuten. Dieser Umstand deutet eigentlich schon den weiteren Verlauf der Partie an. Nach einer Nullnummer zur Pause wird auch in Hälfte zwei mit angezogener Handbremse weiter gespielt. Grödig wartet auf Fehler der Gäste und hat damit in Minute 54 Erfolg. Markus Wallner bringt Grödig eiskalt mit 1:0 in Führung. Aber nur fünf Minuten später gelingt Anif der sicherlich verdiente Ausgleich. Sebastian Wachter zieht aus über zwanzig Meter ab und der Goalie von Grödig ist nicht auf seinem Posten – es steht 1:1. Aber auch dieser Treffer vermag der Partie keine Rasanz zu verleihen. Ob es nun Taktik ist oder eher die achtzehnte Runde kann man schwer sagen. Grödig hält am Konzept fest und vertraut zu Recht auf Fehler des Gegners. Dieser stellt auch auch nach 75 Minuten ein – und Grödig schlägt in Person von Benedikt Pichler abermals zu. Grödig darf feiern und bis März die Winterkrone tragen – das Spiel selbst hat aber wieder einmal bewiesen, dass man sich von absoluten Spitzenspielen nicht unbedingt die große Offenbarung plus Dramatik erwarten darf.

 

Andreas Fötschl, Trainer SV Grödig: „Wir haben ja von Anfang an gewusst, dass Anif sicherlich die spielerisch bessere Mannschaft ist. Das hat sich dann auch im Spiel gezeigt. Aber in den entscheidenden Szenen waren wir besser und kaltschnäuziger. Deswegen freuen wir uns sehr über den Dreier!“

 

Thomas Hofer, Trainer USK Anif: „Im prinzip war es ein Duell auf Augenhöhe, spielerisch waren wir aber sicherlich die bessere Mannschaft. Grödig hat unsere schweren Patzer eiskalt ausgenützt. Eine absolut unnötige Niederlage – ein Remis wäre absolut möglich gewesen und damit hätten wir auch die Tabellenführung verteidigt!“

 

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