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Wattens beendet lange Sieglos-Serie mit 3:2 gegen Lieblingsgegner Liefering!

Der FC Liefering bleibt der absolute Lieblingsgegner der WSG Swarovski Wattens. Die Tiroler feierten in der 11. Runde der Sky Go Erste Liga einen knappen 3:2-Heimsieg gegen die Jungbullen. Damit feierte die Silberberger-Elf saisonübergreifend den vierten Sieg in Folge gegen Liefering. Benjamin Pranter brachte die Hausherren zwar früh in Führung, zur Halbzeit führten allerdings die Lieferinger mit 1:2. Nach Seitenwechsel drehten die Wattener auf und feierten nach Treffern von Pranter und Jurdik einen 3:2-Heimsieg und damit auch den ersten vollen Erfolg seit dem 3. Spieltag. 

 

Wattens bejubelt ersten Sieg seit Anfang August

Die zwei Teams tasteten sich in der Anfangsphase ab und schauten sich einmal den Gegner an, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der 8. Minute nutzten die Wattener einen Fehler in der Lieferinger Defensive eiskalt aus und gingen durch Benjamin Pranter, der sich ideal im Rückraum positioniert hatte, in Führung. Der Ausgleich ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Alexander Schmidt mit der scharfen Hereingabe von rechts und Sebastian Santin beförderte die Kugel im Rutschen vor dem frei stehenden Nicolas Meister unhaltbar ins eigene Tor – 1:1 (15.). Nach knapp einer halben Stunde hatte Philipp Sturm die große Möglichkeit zur Führung, doch sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Mit Fortdauer der Partie wurden die Jungbullen immer gefährlicher, gaben den Takt vor und drückten immer mehr in die gegnerische Hälfte. In der 35. Minute nutzte Romano Schmid schließlich einen haarsträubenden Abspielfehler, düpierte einen Verteidiger und traf trocken zum 2:1 (35.).

Youngster Romano Schmid bejubelte sein zweites Saisontor. Foto: GEPA pictures/Red Bull Media

Kurz nach Seitenwechsel gingen die Gäste durch einen Doppelschlag wieder in Führung. Zuerst gelang Benjamin Pranter mit einem Freistoß aus großer Distanz der Ausgleich (47.) ehe Milan Jurdik nach einem schnellen Angriff erneut für die Führung der Wattener sorgte (57.). Nach einem hohen Ballgewinn und idealer Karic-Flanke war es Nicolas Meister, der mit seiner Volley-Abnahme leider nur das Außennetz traf. Die Salzburger glaubten weiterhin an ihre Chance und kamen beinahe zum Ausgleich: Ein scharfer Stanglpass von Emir Karic wurde von einem Tiroler Verteidiger gefährlich abgefälscht, und Torhüter Ferdinand Oswald musste sich richtig strecken, um das Schlimmste zu verhindern. In der Schlussphase folgten noch zwei gute Möglichkeiten der Salzburger. Zuerst kam Romano Schmid nach einer Ecke an den Ball und zog aus 18 Metern ab, doch der Wattener Schlussmann fischte die Kugel mit einer Glanzparade aus dem Winkel. In der 90. Minute war es Rodrigo, der im Anschluss an einen Szoboszlai-Freistoß ganz knapp verpasste. Letztendlich feierten die Tiroler in einem kurzweiligen Spiel einen knappen 3:2-Heimsieg.

Die Wattener drehten in der 2. Halbzeit auf und siegten am Ende 3:2. Foto: GEPA pictures/Red Bull Media

Stimmen

Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Wattens): „Jeder Sieg ist eine Erleichterung. Wir sind toll zurückgekommen – wichtig war der schnelle Ausgleich nach der Pause und wir hatten das glückliche Ende für uns.Nach dem Ausgleich waren wir wie paralysiert, aber nach dem 2:1 sind bei uns alle Dämme gebrochen im positiven Sinn. In der Halbzeitpause hat die Mannschaft gesagt: ‚Heute bessern wir den Fehler von Oswald aus. Er hat uns vor vierzehn Tagen den Elfer gerettet – heute retten wir Oswald.’ Gott sei Dank haben wir den Anschluss gefunden.„Die letzten Wochen ging es nur darum, wie lange ich noch im Amt bin und ob ich die Mannschaft noch erreiche. Ich bin aber keine Sekunde unrund, weil ich genau weiß, wie ich arbeite, wie die Mannschaft arbeitet und wie der Verein arbeitet.“

Janusz Gora (Trainer FC Liefering): „Nach der Halbzeit hätten wir nachlegen müssen und ein oder zwei Tore mehr schießen. Wir müssen das Spiel mehr kontrollieren. Wir kommen lethargisch aus der Kabine und bekommen sofort das Anschlusstor. Wattens hat das genutzt und wir hatten zum Schluss Probleme mit dem Aufbauspiel. Wir erarbeiten uns viele Chancen, aber müssen im Training daran arbeiten, daraus auch Tore zu schießen.“

WSG Swarovski Wattens – FC Liefering 3:2 (1:2)

Langes-Stadion, 1.000 Zuschauer, SR Spurny

Tore: Pranter (8., 47.), Jurdik (57.) bzw. Santin (15./Eigentor), Schmid (35.)

Wattens: Oswald – Buchacher, Gugganig, Kekez, Strickner (61./Zimmerhofer) – Pranter (79./Nitzlnader), Mader (67./Toplitsch), M´Pinda, Santin – Jurdik, Katnik

Liefering: Carlos – Karic, Gorzel, Igor (77./Lugonja), Gölles – Schmid, Szoboszlai, Mwepu – Sturm (63./Kirim), Schmidt (65./Rodrigo), Meister 

 

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