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Gebietsliga Mur

Herbstmeisterserie Teil 4 - Neumarkt: Diesmal soll es klappen mit dem Aufstieg!

Und schon ist sie wieder gelaufen, die heißumkämpfte Herbstmeisterschaft im Fußball-Unterhaus. Dabei kam einiges wie erwartet, aber die Überraschungen behielten dann doch wieder soweit die Oberhand. Was dann doch wieder für den Nationalsport Nummer 1 hierzulande spricht. Die Unberechenbarkeit, der Reiz des Mannschaftssports bzw. die enorme Bandbreite an verschiedenen Meinungen. All das verleiht dem Fußball die nötige Würze, mit dem er es schlussendlich immer wieder schafft, die Anhänger aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten, in seinen Bann zu ziehen. LIGAPORTAL erweist auch diesmal den steirischen Herbstmeistern die Ehre, durchleuchtet diese genauer und stellt sie unabhängig von der Spielklasse, mit derselben Intensität, verdienterweise in das Rampenlicht. Im vierten Teil unserer Serie blicken wir auf die Hinrunde des TSV Raiffeisen Neumarkt zurück, der sich in der Gebietsliga Mur die Winterkrone krallte.

 

Der Blick auf die gegenwärtige Tabellenkonstellation in der GLMU, lässt zweifelsohne die Vermutung zu, dass der Meister bzw. Aufsteiger diesmal eigentlich nur Neumarkt heißen kann. Beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger, den SV St. Lorenzen/Kn, doch soweit beruhigende sieben Zähler. Demzufolge ist es den Neumarktern durchaus zum zutrauen, wieder an erfolgreichere Zeiten anzuschließen. Aktuell ist man das dritte Spieljahr in der Gebietsliga Mur beschäftigt, aber die Jahre zuvor war man stets in höheren Gefilden vertreten. Die meiste Zeit in der Unterliga Nord B, Aber von 2008 bis 2012 wussten sich der TSV Neumarkt auch vier Jahre lang in der Oberliga Nord zu behaupten. Der Mann, der hauptverantwortlich ist für den Erfolg ist, Trainer Günther Sterner, stellte sich LIGAPORTAL fünf Fragen.

In Anbetracht vieler Faktoren, kommt dann unterm Strich heraus, dass der Neumarkter Erfolg wahrlich nicht zufällig zustande kommt. Denn aufgrund der beispiellosen Konstanz, die an den Tag gelegt wurde, in der 3. Runde musste man in St. Lorenzen die einzige Niederlage hinnehmen, war es keiner anderen Mannschaft gelungen, mit dem TSV Neumarkt auch nur annähernd mitzuhalten. Hinzu kommt auch, dass man mit Daniel Meier und Benjamin Pressnitz über zwei Toptorschützen verfügt, die beiden alleine markierten 22 Treffer der bislang insgesamt 36. Dass der Erfolg vollends über die spielerischen Mittel eingefahren wurde, geht auch daraus hervor, dass man in der Fairplay-Wertung überlegen an vorderster Front rangiert.

 

LIGAPORTAL: Als einer der ersten Mannschaften hierzulande sicherte man sich in Neumarkt den Herbstmeistertitel. Wie überrascht ist man von der Tatsache, dass das bereits so früh passierte?

Günther Sterner: Nachdem wir bereits das zweite Spiel in St. Lorenzen vergeigt haben, war wahrlich nicht zu rechnen damit. Aber die Mannschaft hat dann sehr viel Charakter bewiesen bzw. konnte dann mit einem sehr disziplinierten Auftreten in weiterer Folge das Punktemaximum sicherstellen."

 

LIGAPORTAL: Zuletzt gab es gleich neun Siege am Stück. Wird der Rest der Meisterschaft jetzt ein Sololauf der Neumarkter?

Günther Sterner: Mit Sicherheit nicht - gilt es nun doch sich bei jedem Spiel wiederum auf das Neue zu beweisen. Wichtig wird auch auch sein, dass wir weiterhin weitgehenst vom Verletzungspech verschont bleiben."

 

DanielMeier Bildgröße ändern

Für Goalgetter Daniel Meier und den Neumarktern gab es in der Hinrunde reichlich Grund zum Jubel.

 

LIGAPORTAL: Vor allem zuhause steht man mit 5 Siegen und 19:0 Toren noch mit blütenweißer Weste da. Da sollte jetzt beim Herbstausklang gegen den Letzten Zeltweg II eigentlich nichts mehr anbrennen ...

Günther Sterner: Es ist schon ein Ziel von uns am eigenen Grasgrün, mit der Null die Winterpause anzutreten. Wenngleich wir mit Sicherheit nicht den Fehler begehen werden, den Tabellennachzügler auch nur in irgendeiner Form zu unterschätzen."

 

LIGAPORTAL: Welches kurzfristige Ziel hat man sich gesetzt bzw. was ist auf längere Sicht in Neumarkt machbar?

Günther Sterner: Unser Vorhaben ist es auf das Erste schon einmal, in der Spielzeit 17/18, wieder der Unterliga Nord B anzugehören, die aufgrund der vielen Derbys doch sehr attraktiv für uns wäre. Es spricht dann auch nichts dagegen, dass auch die Oberliga Nord, wieder ein Thema für uns werden könnte."

 

LIGAPORTAL: Was steht nun in der Winterpause so an bzw. wird es auch zu Kaderveränderungen kommen?

Günther Sterner: Nach den Einheiten in der Halle werden wird dann in der dritten Jännerwoche mit dem Freilufttraining starten. Nachdem wir zuerst spielfrei sind, starten wir dann erst am 25. März in Krakaudorf mit der Rückrunde. Kadermäßig sind wir bemüht die Mannschaft weitgehenst zu halten, hinzu kommen soll aber ein Torhüter."

 

Vielen Dank für die Interviewbereitschaft!

 

Foto: Richard Purgstaller

geschrieben von: Robert Tafeit

 

 

 

 

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