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Spielberichte

Für die ÖFB-Damenauswahl geht es in den Niederlanden erstmalig um EM-Punkte!

Vom 16. Juli bis 6. August findet in den Niederlanden die nunmehr zwölfte "UEFA Women's Euro 2017" statt. Erstmalig wird diese Veranstaltung mit 16 Mannschaften ausgetragen - Titelverteidiger ist Deutschland, das 2013 zum sechsten Mal hintereinander Europameister wurde. Die Auslosung der Endrunde fand am 8. November 2016 in Rotterdam statt. Erstmalig mitten drin statt nur dabei, das österreichische Nationalteam. Topf 1: Niederlande, Norwegen, Dänemark, Belgien Topf 2: Deutschland, Schweden, Italien, Russland Topf 3: Frankreich, Island, Österreich, Schweiz Topf 4: England, Schottland, Spanien, Portugal. Nach den insgesamt 31 Partien, es kommen übrigens ausschließlich Schiedsrichterinnen zum Einsatz, kommt es dann am Sonntag, 6. August um 17:00 Uhr in Enschede zum "Grande Finale". Das Eröffnungsspiel zwischen dem Veranstalter Niederlande gegen Norwegen gelangt am Sonntag, 16. Juli um 18:00 Uhr in Utrecht zur Austragung.

 

Der Frauenfußball musste hierzulande hart um sein Image kämpfen

Erst ab dem Jahre 1972 war es den Frauen auch in Österreich erlaubt dem Fußballsport nachzugehen. Nach und nach wurde dann mehr und mehr Gefallen daran gefunden, dem runden Leder nachzujagen. Nun im Jahre 2017 war es der ÖFB-Auswahl erstmalig gelungen, sich für eine Europameisterschaft zu qualifizieren. Dominik Thalhammer, der das österreichische Frauen-Nationalteam nun bereits sechs Jahre lang betreut: "Mit 2011 kann man das wirklich nicht mehr vergleichen, weil die Aufmerksamkeit schon um einiges gestiegen ist. Wir haben 2011/12 gefragt, was wir machen sollen, um mehr Akzeptanz zu bekommen. Die Antwort war: Erfolg haben. Jetzt haben wir den Erfolg und man merkt auch schon, dass die Akzeptanz immer höher wird. Wenn man mit anderen Leuten und Kollegen spricht, merkt man das schon, dass sie unsere Arbeit goutieren und respektieren. Aber es ist dennoch noch viel zu tun. Vor allem in der Breite, weil wir da der einen oder anderen Nation nachstehen, was die Anzahl der Fußball spielenden Mädchen betrifft. Da sind wir nicht dort, wo man sein sollte."

In der Vorbereitung konnte mit Dänemark ein EM-Starter bezwungen werden

Angesprochen auf die Stärken bzw. das praktizierende System meint Thalhammer dann: "Die größte Stärke des Teams ist die Mentalität. Es verfügt über das Gen, sich ständig weiterzuentwickeln. Die Spielerinnen sind offen für Neues.  Es ist sehr wichtig, dass es nie zu einem Stillstand kommt, sondern eine ständige Weiterentwicklung passiert. So bleiben wir flexibel und sind schwieriger auszurechnen." Und die EM-Ziele bzw. die Favoriten definiert der Teamchef dann folgend: "Wir denken da von Spiel zu Spiel. Ein guter Start ist natürlich wichtig. Die Schweiz hat uns da in punkto EM-Erfahrung einiges voraus. Wir starten als klarer Außenseiter in die Endrunde, wollen aber dennoch überraschen und es ist in der Gruppe viel möglich. Die Niederlande sind mit dem Publikum im Hintergrund bei der Heim-EM sicher sehr hoch einzuschätzen. Natürlich gehören Deutschland und Frankreich zu den Topfavoriten. Ich schätze auch Spanien sehr stark ein."

 

Robert Tafeit

 

 

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