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WM 2014

Teilzeit-Samba in Fortaleza: Brasilien schlägt Kolumbien 2:1

Das mit Spannung erwartete Viertelfinale zwischen den Nachbarländern aus Südamerika wurde zum physisch intensiven Kampf zweier Mannschaften, die beide mit Herz um den Einzug ins Halbfinale kämpften.  Die Seleção konnte sich schließlich dank zweier Treffer ihrer Innenverteidiger Thiago Silva und David Luiz, beide erzielt aus Standardsituationen, durchsetzen. Der zu Recht gepfiffene Strafstoß für die Kolumbianer in der Endphase der Partie wurde von James Rodriguez souverän verwandelt, konnte den Ausgang aber nicht mehr umdrehen.

Das Spiel um den Einzug ins Halbfinale der Heim-WM der Seleção startete als schnelle, körperlich intensiv geführte Partie, die beiden Mannschaften viel abverlangte. Prägend waren nicht Einzelaktionen, sondern der Kampf um jeden Ball und physisch hart geführte Zweikämpfe. Der Vorteil ergab sich dann für Brasilien jedoch bereits in Minute 7 – Neymar führt den Corner aus, der zunächst an Freund und Feind vorbei geht und dann von Kapitän Thiago Silva im Straucheln mit dem rechten Knie ins Tor bugsiert wird. Dem Spiel der Kolumbianer tat dies jedoch keinen Abbruch – sie kämpften weiter und konnten sich den Respekt des Publikums erringen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich in der Qualität des Spiels nicht viel, weiterhin regierte nicht der Fußballsamba, sondern das körperlich dominierte Aufeinandertreffen zweier diszipliniert eingestellter Mannschaften. Auch die Kolumbianer kamen zu einer vielsprechenden Chance - Juan Cuadrado schoss knapp am Tor vorbei (11.). Entscheidend war in dieser Phase nicht der Offensivdrang der Seleção, sondern deren fast preußische Verteidigungsdisziplin, die die Angriffe der Kolumbianer im Keim erstickte.

Ein Elfmeter macht es nochmals spannend

In der zweiten Hälfte des Duells der beiden Nachbarländer aus Lateinamerika änderte sich nicht viel in der Qualität des Kampfes der beiden Mannschaften. Weiterhin war das Spiel vor allem auf der brasilianischen Seite durch ein diszipliniert eingestelltes Kollektiv geprägt. Der  Vorwärtsdrang der brasilianischen Elf, der in der ersten Halbzeit noch ein paar Mal vor allem über Hulk und Neymar gelaufen war, war kaum noch zu erkennen. Verbissen wurde von beiden Mannschaften um jeden Meter gekämpft. Das 2:0 für Brasilien fällt schließlich in Minute 69 – nach Foul von James Rodriguez an Hulk verwandelt Innenverteidiger David Luiz den Freistoß in höchst sehenswerter Manier. Kolumbien-Keeper Ospina flog in Richtung des Balls, kam aber um einige Zentimeter zu spät. Turbulent und höchst spannend wurde es nochmals in der Endphase der Partie: Nach einem zu Recht gegebenen Elfmeter, den James Rodriguez souverän ins Netz beförderte (80.), gaben die Kolumbianer nochmals alles. Aber es sollte nicht reichen. Bitterer Nachgeschmack für die siegreiche Seleção: Nach einem Foul von Juan Zuniga an Neymar (86.), erleidet der brasilianische Superstar einen Wirbelbruch, er fällt für den Rest der WM aus. Im Halbfinale warte nun die DFB-Elf auf die Brasilianer.

 

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