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Spielberichte

SV Wildon: Nach dem "Tohuwabuhu" kehrt nun langsam der Alltag ein!

Höchst turbulent gestaltete sich die Sommerübertrittszeit beim SV Raiffeisen Wildon, der zuletzt sein erstes Landesliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg mit dem 7. Tabellenplatz abschließen konnte. So stehen dem Trainerwechsel nun derzeit neun Neuzugänge bzw. zehn Abgänge gegenüber. Und ein Ende ist noch nicht absehbar, denn noch ist man auf der Suche nach zumindest noch zwei Verstärkungen im der Defensivbereich. Beim ersten Testlauf gegen den Regionalligisten aus Gleisdorf gab der "bunt zusammen gewürfelte Haufen" schon einmal keine schlechte Figur ab. Erst in der Schlussviertelstunde musste man die zwei entscheidenden Treffer hinnehmen - Endstand: 1:3. Neo-Trainer Simon Dvorsak, der vom Unterligaclub Gabersdorf gekommen ist, wird nun die nicht einfache Aufgabe zuteil, die Mannschaft bis zum Meisterschaftsstart am 28. Juli in Voitsberg, zu einer verschworenen Einheit zu formen.

 

In Wildon blieb kein Stein am anderen

Franz Schauer, seines Zeichens sportlicher Leiter zur gegebenen Sachlage: "Nachdem wir uns entschlossen haben uns nach drei Jahren von Trainer David Preiss zu trennen, hat das Ganze Dimensionen angenommen, mit denen wahrlich nicht gerechnet werden konnte. Denn mit Daniel Resch, Michael Wernig, Dominik Derrant, Jakob Karl und Tormacher Paul Jury, zeigten sich gleich fünf Spieler solidarisch und folgten dem Coach in Richtung des Ligakonkurrenten Heiligenkreuz/Waasen. Demzufolge war dann auch entsprechender Handlungsbedarf gegeben, galt es dann doch in Summe gleich zehn Abgänge zu kompensieren. Dazu kommt dann, dass die Infrastruktur zwar bestens gegeben ist, aber der SV Wildon kann dann weitgehenst finanzmäßig eben mit anderen Vereinen nicht immer Schritt halten. Aber obwohl das Angebot in unseren Breitengraden ein weit gefächertes ist, ist es uns dann doch noch gelungen, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen." - so der Sportchef, der es doch als Erfolg ansieht, wenn es den Wildoner gelingt, letztlich einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Mit dem ehemaligen Sturm-Graz-Keeper Kazimierz Sidorczuk bekleidet auch ein "alter Bekannter" das Amt des Tormanntrainers.

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Luka Kiric, der zuletzt zehn Meisterschaftstreffer markierte, hält dem Sportverein Wildon auch weiterhin die Treue.

 

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Bildquelle: SV Wildon

geschrieben von: Robert Tafeit

 

 

 

 

 

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