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Spieltaganalyse

Steirerliga: Spieltaganalyse: Runde 29

tschauss_edi.jpgWir haben für unser Ligaportal einen ausgewiesenen Experten des steirischen Fußballs engagiert, damit er für euch auf steirerliga.at nach jeder Runde der Sparkasse Landesliga die Spieltaganalyse vornimmt. Edmund "Edi" Tschaußnig, früher Trainer in der GAK-Akademie, in Voitsberg sowie Gleisdorf, und jetzt Auswahltrainer des steirischen Fußballverbandes, bewertet und kommentiert die Spiele in der steirischen Landesliga. Auch in der neuen Steirerliga-Saison nimmt unser Experte Edi Tschaußnig jede Runde genau unter die Lupe - diesmal den 29. Spieltag der Spielzeit 2012/13: Wir haben ihm diesmal wieder ein paar Fragen zur generellen Situation in der Liga gestellt.

 

steirerliga.at: Jetzt haben wir unser Finale dahoam (zumindest für Weiz). Was sagst du dazu? Hättest du dir das gedacht?

Edi Tschaußnig: "Wenn ich ganz ehrlich bin ich, muss ich sagen, dass ich es mir nicht gedacht. Ich habe mir gedacht, dass Weiz - in dieser Phase mit der Heimniederlage gegen Frohnleiten - wirklich auf der Strecke bleibt. Wie man sich aber zurückgekämpft hat, war große Klasse und zeichnet die Qualität der Mannschaft aus. Jetzt freue ich mich natürlich, dass es so gekommen ist. Es der Wahnsinn und ich denke, österreichweit einzigartig. Das ist Dramatik pur."

 

steirerliga.at: Traust du dich einen Tipp abzugeben?

Edi Tschaußnig: "Boah, das ist fast unmöglich. Ich sage nur so viel. Beide haben Schwächen, sonst hätten die beiden Mannschaften nicht auch Niederlagen kassiert. Es wird die Tagesverfassung entscheiden und das ist nicht nur so dahergesagt. Es hängt davon ab, wer im Kopf stärker ist und das erste Tor könnte entscheidend sein. Weiz hat vielleicht den Heimvorteil, aber wenn Lafnitz 800 Fans mitnimmt, dann ist das auch kein Argument mehr."

 

steirerliga.at: Kindberg und Zeltweg sind abgestiegen. Logisch oder eine Überraschung?

Edi Tschaußnig: "Im Falle von Kindberg muss man es bei so einer Auswärtsbilanz schon fast als logisch bezeichnen. So etwas kannst du dir auswärts einfach nicht leisten in dieser Liga. Wenn du wenigstens fünf Punkte in der Fremde holst - und das ist nicht viel - hast du es geschafft. Die Dichte in der Liga ist unglaublich hoch."

 

steirerliga.at: Hat es deswegen auch Zeltweg erwischt?

Edi Tschaußnig: "Richtig, genau so ist es. Zeltweg hat zu Hause und auswärts gute Spiele gemacht und das im Herbst sowie im Frühjahr, aber insgesamt war es zu wenig. "

 

steirerliga.at: Anger und Pachern scheinen es geschafft zu haben. Was sagt uns das?

Edi Tschaußnig: "Hut ab vor diesen Leistungen. Das ist der Verdienst von Trainern, die aufrütteln und guter Einkaufspolitik. Diego Rottensteiner bei Pachern war letztlich ein Glücksgriff wie Kevin Stix bei Anger. Hast du Spieler in dieser Form auch im Herbst, kommst du gar nie in den Abstiegskampf."

 

steirerliga.at: Gehen wir einen Stock tiefer. Wenn hättest du gerne aus der Oberliga Mitte-West in der Landesliga?

Edi Tschaußnig: "Für die Weststeiermark wäre es gut, wenn es Lankowitz schaffen würde. Andererseits weiß ich, welch gut geführter Verein Großklein ist. Bitter ist es natürlich für Thal, weil man wieder knapp scheitern wird. Ich nehme nicht an, dass Lankowitz und Großklein in der letzten Runde hoch verlieren und dann Thal vorne steht."

 

steirerliga.at: Im Südosten ist mit Gnas alles erledigt. Wie schaut es im Norden aus? Ist es nicht schade, dass nur entweder Bruck oder Knittelfeld aufsteigen?

Edi Tschaußnig: "Absolut, beide gehören alleine schon von der Infrastruktur her in die Landesliga. Wer hat so ein Stadion wie Bruck oder Knittelfeld. Aber einer wird es eben werden und mein Tipp ist Bruck. Für Gnas freut es mich natürlich ganz besonders, da man es so lange versucht hat und es jetzt endlich geschafft hat."

 

steirerliga.at: Leoben spielt nächstes Jahr in der Landesliga. Wer hätte sich das gedacht?

Edi Tschaußnig: "Das ist natürlich sehr bitter und eine kleine Katastrophe für den obersteirischen Fußball. Damit ist eine weitere Top-Adresse weg und ich weiß leider nicht, ob Leoben noch einmal den Weg zurückschafft. Mit tut es auch persönlich leid, dass Leoben es nicht geschafft hat."

 

von Martin Mandl

 

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