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Spieltaganalyse

Landesliga: Die Analyse - "Keiner darf sich zurücklehnen."

Wir haben für unser Ligaportal einen ausgewiesenen Experten des steirischen Fußballs engagiert, damit er für euch auf ligaportal.at in der Landesliga die Spieltaganalyse vornimmt. Edmund "Edi" Tschaußnig, früher Trainer in der GAK-Akademie, in Voitsberg sowie Gleisdorf, und jetzt Auswahltrainer des steirischen Fußballverbandes, bewertet und kommentiert die Spiele in der steirischen Landesliga. Auch in der neuen Steirerliga-Saison nimmt unser Experte Edi Tschaußnig die Liga genau unter die Lupe - nachdem die Saison 13 Runden alt ist, stellten wir Tschaußnig ein paar Fragen. 

ligaportal.at: Die fünf besten Teams der Liga sind nur durch zwei Punkte voneinander getrennt: Wie lange erleben wir so eine enge Situation noch?

Edi Tschaußnig: „Erstens einmal muss man sagen, dass solche Situationen sehr wünschenswert sind. Ich traue auch allen Teams, die jetzt vorne dabei sind, zu, dass sie sich den Herbstmeistertitel schnappen. Wie es dann im Frühjahr aussieht, ist aber eine andere Frage. Ich meine, dass Lankowitz und Gleisdorf sich die Sache um den Aufstieg ausmachen werden. St. Anna, Lebring und Gnas können mithalten, aber die Kader dieser Vereine haben nicht die Dicke wie jene von Lankowitz oder Gleisdorf.“

ligaportal.at: Kindberg-Mürzhofen und Anger stecken im Keller fest: Sind die beiden Teams überhaupt noch zu retten?

Edi Tschaußnig: „Es steht mir nicht zu, Teams abzuschreiben. Ich kann nur sagen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass jedes Jahr zwei Teams, die so wenige Punkte haben, im Frühjahr auftrumpen und Vollgas geben - so wie im Vorjahr St. Anna und Liezen. Da gehört auch Glück dazu. Und Geld kostet es natürlich auch, weil man klarerweise in den Kader investieren muss.“

ligaportal.at: Das heißt, es könnte im Grunde nur noch um den Relegationsplatz gehen?

Edi Tschaußnig: „Wenn ich derzeit auf die Tabelle schaue, dann ist das zu unterschreiben. Aber im Fußball kann es dann auch wieder sehr schnell in die andere Richtung gehen. Die Drei-Punkte-Regelung macht vieles möglich, aber trotzdem nicht alles. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die Rückrunde.“

ligaportal.at: Du hast es vorhin angesprochen: Der Klassenerhalt kann sehr viel kosten - was meinst du damit?

Edi Tschaußnig: „Naja, es werden Qualitätsspieler notwendig sein. Denn dass es im Frühjahr plötzlich mit den gleichen Spielern perfekt klappt, was im Herbst überhaupt nicht funktioniert hat, ist auszuschließen. Qualitätsspieler kosten eben Geld, weil sie genau wissen, welchen Wert sie haben. In dieser Sache ist aber wichtig, schon jetzt zu wissen, welche Spieler man holen wird. Die Winterpause selbst ist da in den allermeisten Fällen schon zu spät.“

ligaportal.at: Von Platz 6 bis 14 sind es nur sieben Punkte: Zurücklehnen darf sich also niemand, oder?

Edi Tschaußnig: „Genau so ist es. Egal ob du Siebenter oder Elfter bist, du musst vorsichtig sein und dir über die eine oder andere Verstärkung Gedanken machen. Die Liga ist irrsinnig ausgeglichen. Auch die Top-Teams, auch wenn es nicht so aussieht, sind nicht davor geschützt, gegen einen Kleinen zu verlieren.“

 

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