2. Liga: Stotterstart mit Happy End - Herbstrückblick SV Ried

Winter is coming! Ein Zitat aus einer bekannten Fantasy-Serie trifft alle Jahre wieder auch auf die Fußball-Bundesliga, respektive die 2. Liga zu. Die Hinrunde ist gespielt, die Winterpause ist da und das Jahresende steht vor der Tür. Wie auch in den letzten Jahren nutzen wir diese ruhige Phase im Fußball-Business nun wieder für einen Rückblick zurück auf die abgelaufene Herbstsaison. 

Fussball FC Juniors OOE FC vs SV Ried 25.11.2018 60

Zu Beginn wurde Ried schon ausgelacht, als die Abgänge Thomas Mayer und Kollegen in der Liga fleißig netzten und Ried nicht die Tabellenführung inne hatte. (Foto: Harald Dostal)

Stotterstart mit Happy End

1:3 daheim gegen "Geheimfavorit" Austria Klagenfurt, 1:1 auswärts beim vermeintlichen Titelkonkurrenten Austria Lustenau. Die Saison begann für Titel-Favorit SV Ried wahrlich nicht wie gewünscht. Schon zu Beginn der Spielzeit stand die Elf von Gerald Baumgartner - wieder einmal - medial unter Druck. Der Befreiungsschlag gelang am dritten Spieltag mit dem 4:1 Heimsieg gegen Amstetten. Danach folgten noch einmal ein Sieg gegen Lafnitz und die bislang letzte Niederlage des Tabellenführers gegen den GAK. Die Oberösterreicher haben damit seit dem sechsten Spieltag nicht mehr verloren. Dennoch dauerte es bis in den Spätherbst hinein bis die Tabellenführung ins Innviertel wanderte. Klagenfurt bereitete den Innviertlern lange Kopfschmerzen und liegt auch jetzt nur drei Punkte (35) hinter Ried (38 Punkte). Die Formkurve der "Wikinger" beweist allerdings, dass dieses Sammelsurium an Einzelkönnern im Laufe der Meisterschaft zu einem Team zusammengewachsen ist. Vom Tormann bis zum Sturm lieferten die Jungs eine ausgezeichnete Performance.

Besonders hervorzuheben sind Keeper Johannes Kreidl, sowie Abwehrchef Kennedy Boatang, die beide im Verbund mit ihren Mitspielern für die wenigsten Gegentore der 16 2. Liga Mannschaften gesorgt haben (16 Stück). Auf der anderen Seite des Spielfelds sind zweifelsfrei einmal mehr Julian Wießmeier und Marco Grüll hervorzustreichen, die die Offensive maßgeblich beeinflussten. Ried erzielte mit 36 Toren immerhin knapp vor Klagenfurt die meisten Treffer der Hinrunde. 

Ried hat damit die Erwartungen erfüllt und hält die Tabellenführung eine haaresbreite vor Klagenfurt knapp, aber verdient. 

 

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