2. Liga: Achterbahnfahrt der Gefühle! Rückblick SC Austria Lustenau

Der österreichische Fußball steht aufgrund des grassierenden Coronavirus auf unbestimmte Zeit still. Am Sonntag, dem 15. März, gab der ÖFB in Abstimmung mit der Bundesliga sowie der einzelnen Landesverbände bekannt, dass man den Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Virus Folge leistet und demzufolge den Trainingsbetrieb für ganz Österreich stoppt. Wir nutzen diese ruhige Phase im Fußball-Business für einen Rückblick auf die bisherige Spielzeit aller 2. Liga Mannschaften.

Durchwachsene Leistungen in Lustenau

Die bisherige Spielzeit des SC Austria Lustenau kann am besten mit einer turbulenten Achterbahnfahrt verglichen werden. Die Vorarlberger starteten mit äußerst großen Ambitionen in die laufende Saison. Für einige Fußball-Experten waren die Ländle-Kicker im Sommer sogar der Aufstiegsfavorit Nummer eins. Die Erwartungen der Schützlinge von Gernot Plassnegger wurden zu Beginn der Saison mit dem 1:3-Derbysieg in Dornbirn auch prompt bestätigt, ehe eine 1:1-Punkteteilung gegen die SV Guntamatic Ried folgte. Der Erfolgslauf der Lustenauer wurde auch in der 3. Runde fortgesetzt, als man die Young Violets Austria Wien auswärts mit 2:0 in die Knie zwang. In dieser Saison hatten die Vorarlberger nach drei Spielen bereits sieben Punkten auf dem Konto. Es schien als würde die Saison gut verlaufen, danach setzte es allerdings die Niederlage gegen den GAK. Es begann einmal mehr ein Herbst mit Höhen, aber noch mehr Tiefen. Im September folgte schließlich die Trennung vom einstigen Hoffnungsträger Gernot Plassnegger. Der damalige Cheftrainer wurde mit seiner Mannschaft den hoch gesteckten Erwartungen nicht gerecht. Der ehemalige Erfolgstrainer des SC Wiener Neustadt, Roman Mählich, wurde nur wenige Tage später als neuer starker Mann an der Seitenlinie präsentiert. Zunächst gelang es den Ländle-Kickern zwar mehrere Wochen lang ungeschlagen zu bleiben, doch vor der Winterpause kam der erneute Einbruch. Auf eine 2:0-Auswärtsniederlage in Amstetten folgte eine hauchdünne 0:1-Heimpleite gegen Lafnitz, ehe die Abwärtsspirale am 16. Spieltag mit einem 2:0-Erfolg über den SV Licht-Loidl Lafnitz wieder unterbinden werden konnte. Somit nahmen die Schützlinge von Roman Mählich zur Winterpause nur den enttäuschenden fünften Tabellenrang ein. Der Rückstand auf den Leader aus Ried betrug bereits zum damaligen Zeitpunkt satte 15 Punkte. Der Auftakt in die Rückrunde verlief für die Grün-Weißen-Kicker durchwegs erfolgreich. Im „Ländle-Derby“ gelang den Mählich-Kickern ein hochverdienter 4:1-Heimsieg über den FC Dornbirn. Obwohl die laufende Liga-Saison für die Lustenauer äußerst verkorkst verlief, erreichten die Grün-Weißen durch den 1:0-Erfolg über den FC Wacker Innsbruck das Endspiel des ÖFB-Cups. Zuletzt musst der SC Austria Lustenau allerdings wieder einen herben Rückschlag verkraften. Gegen die Young Violets mussten die Mannen von Roman Mählich eine 2:3-Heimschlappe hinnehmen.

Die kommenden Spiele des SC Austria Lustenau

  1. Spieltag: Grazer AK -:- SC Austria Lustenau (Verschoben)
  2. Spieltag: SC Austria Lustenau -:- FC Juniors OÖ (Verschoben)
  3. Spieltag: FAC Wien -:- SC Austria Lustenau (Verschoben)

 

Foto: Harald Dostal 

 

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