2. Liga: SKU Amstetten feiert verdienten Heimsieg über enttäuschendes Austria Lustenau!

Der SKU Amstetten setzte seine Ungeschlagen-Serie fort und feierte am 14. Spieltag der 2. Liga einen hochverdienten 2:0-Heimsieg gegen den SC Austria Lustenau. Die Niederösterreicher, die über 90 Minuten das spielbestimmende und gefährlichere Team waren, gingen in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Daniel Gremsl in Führung. Kapitän Matthias Wurm gelang in der 64. Minute der Treffer zum 2:0. Amstetten ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen und verbessert sich in der Tabelle auf Rang neun. 

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Amstetten dominiert das Geschehen

Amstetten-Coach Jochen Fallmann wechselte nach dem 1:1-Remis vor einer Woche gegen Austria Klagenfurt zweimal. Kofi Schulz und Patrick Schagerl mussten heute vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dafür rückten Julian Krenn und Kenan Kirim in die Anfangself der Niederösterreicher. Lustenau-Trainer Roman Mählich stellte seine Startelf gegenüber der 2:3-Niederlage gegen Innsbruck auf drei Positionen um. Dominik Stumberger, Marcel Canadi und Daniel Tiefenbach rotierten für Marco Krainz, Matthias Morys und Darijo Grujcic in die Anfangsformation der Vorarlberger. 

Amstetten zeigte sich in den ersten Minuten der Partie durchaus bemüht, das Spielgeschehen schnell an sich zu reißen und fand die erste nennenswerte Offensivaktion vor: Kenan Kirim tauchte nach einem Ball in die Spitze plötzlich freistehend vor Lustenau-Goalie Schierl auf, doch der Stürmer des SKU konnten den Ball nicht entscheidend verarbeiten (7.).

Die Gastgeber hatten die Partie in der Anfangsphase völlig im Griff, waren die deutlich gefährlichere Mannschaft, doch die ganz großen Torchancen blieben zunächst noch Mangelware. Bitter für die Hausherren: Julian Krenn konnte nach einem heftigen Zusammenprall mit dem Kopf nicht mehr weitermachen. An seiner Stelle kam Kofi Schulz in die Partie. In der 34. Minute fanden die Gäste aus Vorarlberg ihre beste Chance in Halbzeit eins vor: Alexander Ranacher rauschte hauchzart an einer flachen Hereingabe von rechts vorbei. In Führung gingen aber die Hausherren: Deinhofer flankte in der dritten Minute der Nachspielzeit ins Zentrum, wo Peham zunächst per Kopf an Schierl scheiterte, doch Kirim schaltete am schnellsten und drückte den Ball über die Linie - 1:0 (45.+3). 

Drangphase der Niederösterreicher wird belohnt

Die Niederösterreicher waren auch nach dem Seitenwechsel gut im Spiel drinnen und dominierten wie schon in der ersten Halbzeit das Geschehen. Daniel Gremsl legte sich in der 52. Minute den Ball für einen Freistoß zurecht, zirkelte diesen aus gut 20 Metern jedoch knapp über das Tor der Vorarlberger. Kurz darauf war Schierl bei einem wuchtigen Schuss von Drga aus halbrechter Position zur Stelle und verhinderte damit das zweite Gegentor (55.). Wenig später war der Lustenau-Goalie nach einem Gestocher erneut zur Stelle und verhinderte ein bereits sicher geglaubtes Gegentor.

Amstetten blieb auch in weiterer Folge das deutlich aktivere Team und kam nach etwas mehr als einer Stunde zum verdienten 2:0. Eine Hereingabe von Gremsl wurde gleich von zwei Lustenauern unglücklich vor die Füße von Matthias Wurm abgefälscht, der aus gut elf Metern Maß nahm und das Spielgerät überlegt ins linke Eck schlenzte - 2:0 (63.). Zehn Minuten später hatten die Gäste aus Vorarlberg jedoch die Riesenchance auf den Anschlusstreffer, doch Christopher Brown, der alleine auf Verwüster zugelaufen war, schob die Kugel hauchzart am Tor vorbei (73.). Letztendlich feierten die Niederösterreicher einen verdienten 2:0-Heimsieg und blieben damit auch im fünften Ligaspiel in Folge ungeschlagen. 

2. Liga, 14. Runde

SKU Amstetten - SC Austria Lustenau 2:0 (1:0)

Ertl-Glas-Stadion; SR Spurny

Zum Live-Ticker Amstetten gegen Austria Lustenau

Tore: Gremsl (45.+3), Wurm (64.)

Amstetten: Verwüster; Peham; Gremsl (87./Maderner); Deinhofer; Wurm; Offenthaler; Drga; Krenn (27./Schulz); Stark; Puchegger; Kirim (62./Schagerl)

A. Lustenau: Schierl; Stumberger; Pirkl; Ronivaldo; Ranacher (54./Brown); Freitag; Canadi; Feyrer (81./Reithmeir); Lageder; Tiefenbach; Mayer (60./Ofori)

Gelbe Karten: Lageder (36.), Pirkl (75.), Feyrer (77.)

 

Geschrieben von Daniel Ringsmuth

 

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