2. Liga: Last-Minute-Ausgleich in Innsbruck

In der 16. Runde der HPYBET 2. Liga trennen sich der FC Wacker Innsbruck und der SV Horn mit 1:1. Die Tiroler waren bereits in der Anfangsphase der Partie die klar bessere Mannschaft, doch den ersten Treffer des Spiels erzielten die Gäste aus dem Waldviertel. Ercan Kara zirkelte die Kugel unhaltbar zur 1:0-Führung für den SV Horn in die Maschen. Auch im zweiten Durchgang drückten die Mannen von Thomas Grumser auf den Ausgleich und wurden dafür in der 95. Minute belohnt. Raphael Gallé bugsierte die Kugel zum 1:1-Enstand in die Maschen.

Beide Cheftrainer nehmen Veränderungen vor

Innsbruck-Cheftrainer Thomas Grumser baute seine Startelf im Gegensatz zum hauchdünnen 1:0-Auswärtssieg in Horn an insgesamt einer Position um. Abdoul Karim Conte rotierte anstelle von Robert Martic neu in die Startelf der Tiroler.

Sein Gegenüber Hans Kleer nahm Gegenüber der letzten Partie vier Startelfveränderungen vor. Florian Sittsam ersetzte Fabian Vyhnalek. Filip Faletar rückte für Marco Hausjell in die Startformation nach. Lukas Malicsek durfte dieses Mal anstelle von Andree Neumayer ran und Michael Cheukoua vertrat Philipp Siegl.

Hausherren starten engagiert in die Partie

Die von der ersten Sekunde von den rund 2.000 Innsbruck-Fans frenetisch nach vorne gepeitschten Tiroler waren in den ersten Sekunden das aktivere Team, aber auch die Gastmannschaft aus dem Waldviertel versteckte sich nicht und suchte ihrerseits nach Ballgewinnen den direkten Weg ins Tor. Bereits nach wenigen Augenblicken konnten die Mannen von Thomas Grumser die erste nennenswerte Offensiv-Aktion notieren. Nach einem sehenswerten Zuspiel war Lukas Hupfauf (1.) bereits auf und davon, konnte von einem Gäste-Kicker im letzten Moment noch entscheidend gestört werden. Nur eine Minute später wurde es vor dem Gehäuse der Gäste erneut brenzlig. Raphael Galle (2.) zirkelte seine Freistoß-Flanke zwar gefühlvoll in den Strafraum, aber die Horner-Defensivreihe beförderte das Spielgerät sicher aus der Gefahrenzone. Keine 60 Sekunden später rollte der Innsbrucker-Offensivexpress erneut in den Strafraum der Niederösterreicher ein. Die Hereingabe von Raphael Galle (4.) fand allerdings keinen Abnehmer

Waldviertler finden allmählich besser in das Match

Die Gäste aus dem Waldviertel tauchten erstmals nach 7 gespielten Minuten halbwegs zwingend im Tiroler-Strafraum auf. Nach einer Stefel-Hereingabe stieg Ercan Kara am höchsten, doch dieser köpfte das runde Leder am Kasten vorbei. Unmittelbar danach wurde es dann auch auf der Gegenseite wieder Gefährlich. Sebastian Gessl (12.) blieb im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Lukas Hupfauf allerdings der Sieger. In den darauffolgenden Minuten neutralisierte sich das Geschehen am Innsbrucker-Tivoli etwas, weshalb Torchancen in dieser Phase der Begegnung absolute Mangelware waren.

Es entwickelt sich eine ausgeglichene Partie

In Minute 23 durften die interessierten Besucher wieder eine konkrete Torchance bestaunen, die es dann absolut in sich hatte: Murat Satin hatte bereits den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Horn-Schlussmann Gessl, der glänzend parierte. Fünf Zeigerumdrehungen später verbuchten die Grumser-Schützlinge die nächste Gelegenheit. Alexander Grumser (28.) kam aus aussichtsreicher Distanz zum Abschluss, doch dem Schuss fehlte die Power. In den folgenden Minuten erspielte sich der FC Wacker Innsbruck weiterhin eine optische Feldüberlegenheit und konnte daher stets Nadelstiche vorfinden. Markus Wallner (30.) kam ungehindert zum Abschluss, das Runde landete aber neben dem Eckigen.

Traumtor bringt den SV Horn mit 1:0 in Front

Als alle bereits mit einem 0:0-Pausenstand gerechnet hatten, schlugen die Horner zu. Nach einem schnellen Gegenstoß kam Ercan Kara an den Ball. Der Horn-Kicker fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und zog ab. Sein Abschluss landete ganz zur Freude der mitgereisten Gäste-Fans im unhaltbaren rechten Winkel - 0:1. Nach dem Führungstreffer verlor der FCW völlig den Faden und überließ den Niederösterreichern das Spiel. Heim-Schlussmann Alexander Eckmayr konnte den Abschluss eines Horn-Spielers (42.) gerade noch von der Linie kratzen. In den letzten Sekunden in Durchgang 1 passierte nichts mehr, weshalb es für beide Mannschaften mit einem 0:1-Pausenstand in die Kabine ging.

Zerfahrener zweiter Durchgang - Last Minute Ausgleich für Innsbruck 

Der FC Wacker Innsbruck meldete sich mit viel Tempo und Dampf aus der Pause zurück. Muran Satin (53.) vergab den ersten Abschluss im zweiten Durchgang. In Minute 56 die nächste zwingende Annäherung: Der Abschluss von Murat Satin verfehlte den Kasten nur um Haaresbreite. In den folgenden Spielminuten konnten sowohl die Hausherren als auch die Gäste Akzente setzten, doch wirklich zwingend wurde es auf keiner Seite – bis zur 66. Minute. Nach einem flotten Spielzug wurde erneut der auffälligste Wacker-Kicker, Murat Satin bedient, verstolperte sich jedoch, weshalb es nicht Gefährlich wurde. Auch in den darauffolgenden Minuten passierte nicht allzu viel. Beide Mannschaften waren in jeder Phase der Partie bemüht, engagiert und gewollt Torchancen zu kreieren, aber beide Abwehrreihen hielten dem Druck stand, weshalb die Begegnung von Zeit zu Zeit an Fahrt verlor. In der Schlussphase bekam die Partie jedoch wieder etwas mehr Fahrt, da die Innsbrucker auf den Ausgleichstreffer drückten. Ein präziser Pass landete bei Christian Haselberger, der das runde Leder nur hauchdünn neben das Tor zirkelte. In der Nachspielzeit brachen am Tivoli alle Dämme. Raphael Galle (90+5.) erzielte den schlussendlich verdienten Last-Minute-Ausgleich.

16. Runde HPYBET 2. Liga

FC Wacker Innsbruck - SV Horn 1:1 (0:1)

Tivoli-Stadion Innsbruck, Schiedsrichter: Alain Sadikovski

Tore: Raphael Galle (90+5.) bzw. Ercan Kara (32.)

FC Wacker Innsbruck: Eckmayr - Joppich, Bacher, Meusburger, Hupfauf - Galle, Conte - Wallner, Satin (65./Faleye), Gründler (65./Ibrisimovic) - Zaizen

SV Horn: Gessl (47./Kronsteiner) - Bauer, Haselberger, Siegl, Salamon - Vyhnalek, Toth – Hausjell (77./ Cheukoua), Neumayer, Stefel (93./Velisek) - Kara


Geschrieben von Kilian Schrögenauer

 

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