Der SK Rapid II empfing am Freitagabend in der zweiten Runde der 2. Liga die FC Juniors Oberösterreich. Die Gäste gingena als Favorit ins Spiel. Am Ende gab es keinen Sieger, dafür aber drei Ausschlüsse. Das Spiel war sehr umkämpft, vor allem in der zweiten Halbzeit. Für die Oberösterreicher ist es das zweite Remis im zweiten Saisonspiel, während Rapid den ersten Punkt der Saison holt. 

 

Führung und Ausgleich

Die Partie beginnt munter und mit zwei Teams, die nach vorne aktiv sind. Die Gäste aus Oberösterreicher gehen gegen den Aufsteiger in der 14. Minute dann mit 1:0 in Front. Patrick Plojer wird in Szene gesetzt, hat nur noch Hedl vor sich und schiebt trocken ein. Mit der Führung im Rücken wollen die Gäste auch gleich nachlegen, was aber nicht gelingt. Die Hausherren kommen in der 29. Minute zum Ausgleich. Nach einem sehenswerten Zuspiel von Dijakovic lässt sich Fuchshofer die Gelegenheit nicht nehmen und schiebt zum 1:1 ein. Damit ist wieder alles offen. In weiterer Folge spielen beide Mannschaften weiter offensiv, doch in der ersten Halbzeit fällt kein weiterer Treffer mehr. Nach etwas mehr als 45 Minuten pfeift der Schiedsrichter das Spiel vorerst ab und es geht mit 1:1 in die Pause. 

Drei Ausschlüsse

Die zweite Halbzeit startet ähnlich wie die erste. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste spielen munter nach vorne. Dieses Mal fällt aber nicht sofort ein Tor. Das Spiel plätschert in weiterer Folge dahin und es gibt keine Tore. Rapid schwächt sich für die Schlussviertelstunde dann selbst. Adrian Hajdari muss mit glatt Rot vom Feld und die Amateure der Hütteldorfer sind damit nur mehr zu zehnt. Die Gäste werfen in der Schlussphase alles nach vorne, geben Gas, setzen den Gegner unter Druck. Man wittert die Chance auf die drei Punkte. Kurz darauf sind auch die Gäste nur mehr zu zehnt, weil Sebastian Wimmer nach seiner zweiten gelben Karten frühzeitig vom Feld muss. Dann müssen die Gäste sogar einen zweiten Ausschluss hinnehmen. Mit Jan Boller muss nun bereits der dritte Spieler frühzeitig unter die Dusche. Weitere Treffer gibt es nicht. Nach etwas mehr als 90 Minuten pfeift der Schiri ab. 

Fotos: Josef Parak