Innsbruck mit dem nächsten Tiefschlag für Hartberg

Im Kellerduell zwischen Hartberg und Innsbruck hofften die Steirer gegen die schwächelnden Innsbrucker auf den Befreiungsschlag. Dieser misslang völlig. Wacker Innsbruck konnte sich mit dem zweiten Sieg in Folge aus der Krise ballern. Ein 3:0 Erfolg über den letzten aus der Steiermark hievte die Tiroler in der Erste Liga nun ein paar Ränge höher. In Hartberg dagegen ist Katzenjammer angesagt, ein Tor wurde wieder nicht geschossen, dafür erhielt man gleich wieder drei Stück, auch der Neuzugang Bright Edomwonyi konnte diesem Trend nichts entgegensetzen.

Innsbruck effektiv, Hartberg fahrlässig

Wie fast in jedem Spiel begannen die Hartberger zu Hause vor eigenem Publikum ambitioniert, doch wie auch in fast jedem Spiel jubelten dann wieder die Gäste. Diesmal waren es die Innsbrucker. Hirschhofer erlöste die Innsbrucker mit einem Distanzschuss aus gut 25 Metern. Keeper Waltl war hier das erste Mal in dieser Begegnung chancenlos (20'). Der Ball schlug neben dem Pfosten ein. Beim 0:2 bestraften sich die Steirer wie so oft selbst und schenkten den Innsbruckern ein zweites Tor  Hirschhofer trat zur Ecke an. Seine Flanke wurde per Kopf von Dario Bodrusic ins eigene Tor verlängert. Waltl war hier wie auch schon beim ersten Treffer völlig chancenlos (33'). Seinem enttäuschten Gesichtsausdruck war zu entnehmen dass er mit dem Defensivverhalten seiner Vorderleute nicht so ganz zufrieden sein konnte.  Gegen Ende der ersten Halbzeit entstanden dann Dauerchancen für die Steirer und hier zeigte sich erstmals warum man in der Erste Liga noch ohne Torerfolg dasteht. Teilweise fast frei vor dem Tor konnten die Schüsse nicht im Tor untergebracht werden, es war immer ein Bein dazwischen. Innsbruck hielt das 0:2 bis zur Pause fest.

Entscheidung und Todesstoß

Nach dem Wiederanpfiff kam es noch einmal bitterer für die Hartberger. Innsbruck schoss sich mit dem 0:3 vollends aus der Krise. Nach einem Freistoß von Schilling beförderte Vuleta das Leder über die Linie. Hartberg verteidigte wieder einmal katastrophal. Drei Innsbrucker waren völlig allein im Strafraum, Waltl wurde hier wieder völlig allein gelassen. Der Keeper von Bruno Friesenbichler konnte einem einfach nur mehr leid tun, ebenso Bruno Friesenbichler der auf der Bank einen nicht minder verzweifelten Eindruck hinterließ, als sein Torhüter (55'). Auch im zweiten Durchgang ergaben sich für die Hartberger wieder Chancen, doch die Steirer konnten ihre Gelegenheiten wieder nicht verwerten. Nach einem Eckball entstanden Dauerchancen für die Hartberger. Das man noch keinen Treffer erzielen konnte liegt einfach daran dass derartige Chancen nicht verwertet werden können. Vier Versuche hatten die Hartberger und jeder einzelne wurde innerhalb des Fünfmeterraums  von den Tirolern geklärt.  Mit diesem Sieg startet der FC Wacker Innsbruck eine kleine Siegesserie und holt den zweiten Sieg in Folge.

 

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