Vujanovic beendet über 1000-minütige Liga-Torsperre - LASK jubelt über Auswärtssieg in Horn

Den Schlusspunkt der 6. Runde in der sky go Erste Liga bildete das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem SV Horn und dem LASK: Während die heimische Schuldes-Elf mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern wollte, hofften die Linzer auf einen Dreier, um Mattersburg weiterhin ganz dicht auf den Fersen bleiben zu können. In der ersten Halbzeit konnte LASK-Goalgetter Radovan Vujanovic nach über 1000 Liga-Minuten ohne Treffer seine Torsperre beenden und die Schwarz-Weißen auf die Siegerstraße bringen. Im zweiten Abschnitt bekamen die Fans Magerkost serviert, war es Flügeflitzer Daniel Kogler der in der Schlussphase mit seinem Tor zum 2:0 (84.) den Endstand besiegeln konnte.

 

Vujanovic beendet Torfluch

Rund 300 mitgereiste LASK-Fans verwandelten die Partie beim SV Horn in ein kleines Heimspiel und wollten ihre Elf zum Sieg peitschen. Diese tat sich anfangs aber schwer, hielten die kampf- und laufstarken Waldviertler gut dagegen. So waren in den ersten 20 Minuten Chancen Mangelware. Mitte des ersten Abschnitts tankte sich Aktivposten Daniel Kerschbaumer auf der rechten Seite durch, seine Flanke verlängert Youngster Blutsch per Kopf zu Vujanovic, der einen Wimpernschlag vor Horn-Goalie Philip Petermann zum Ball kam und das Leder mit dem Schienbein zum 1:0 für die Linzer über die Linie drückte (22.). Dem Goalgetter war die Erleichterung förmlich anzusehen, traf er nach 1015 Liga-Minuten ohne Treffer endlich wieder einmal. Danach fand die Daxbacher-Elf besser ins Spiel, Horn tauchte nur sporadisch vor dem Pervan-Gehäuse au., die beste Chance der Schuldes-Elf vergab der Spanier Solano, der acht Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball ohne Nachdruck und zu zentral genau auf den gegnerischen Keeper platzierte. Im Finish war dann der Traditionsklub aus der Stahlstadt dem zweiten Treffer ganz nahe: Nach einem leichtsinnigen Fehlpass von Nico Antonitsch war plötzlich Fabiano alleine auf weiter Flur, doch Goalie Petermann konnte mit einer starken Rettungstat - außerhalb des Strafraumes - mit dem Körper zur Ecke klären (39.). So ging es mit der verdienten Gästeführung in die Kabinen.

Kogler macht Sack endgültig zu

Verlief die Partie im ersten Abschnitt noch auf einem akzeptablen Niveau, so sank dieses mit Fortdauer der zweiten Halbzeit doch deutlich. Horn-Coach Willi Schuldes versucht seiner ideenlos wirkenden Elf neues Leben einzuimpfen, brachte mit Emir Dilic und Ilter Ayyildiz zwei frische Offensivspieler, die für den Umschwung sorgen sollten. Doch die LASK-Abwehr, die vor allem in der Luft kaum verwunderbar schien, hatte alles fest im Griff, wenngleich sich die Schwarz-Weißen bei den eigenen Offensivbemühungen ebenso mit wenig Ruhm bekleckerten. So plätscherte die Partie bis zur 80. Minute dahin. Dann zeigten die Horner mit zwei gefährlichen Situationen nach Standards kurz auf, ehe der Linzer Traditionsklub den Dreier fixierte. Einen weiten Ball von Abwehrchef Mario Hieblinger ließ Vujanovic mit der Brust zu Daniel Kogler abtropfen, der Ex-Bosnien- und Ungarn-Legionär, umkurvte den zu forsch attackierenden Solano und schob das Leder vorbei in die lange Ecke zum erlösenden 2:0 für die Schwarz-Weißen (84.). Der Käse war gegessen, Horn konnte nicht mehr zusetzen und der LASK durfte sich über einen 2:0-Arbeitssieg freuen.

Daniel Kogler (Spieler LASK):
"Wir waren uns bewusst, dass wir in Horn den Kampf annehmen müssen, das haben wir auch gut gemacht. Zu Beginn haben wir uns etwas schwer getan, nach dem 1:0 ist es gleich leichter gegangen. Das 2:0 war dann erlösend, da in der Schlussphase bei einem Ein-Tore-Vorsprung immer etwas passieren kann. Der Sieg war verdient, wir haben uns kämpferisch gut präsentiert."

 

 

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