Der Tabellenzehnte KSV 1919 gastierte in der 15. Runde der Admiral 2. Liga beim Tabellensechsten FC Blau Weiß Linz. Die Hausherren gingen in rasch in Front - die Mürztaler wandelten den 0:1 Rückstand zwar in einen 2:1 Vorsprung um. In Minute 95 verteilte der Unparteiische ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk an die Hausherren - der Elfmeter saß - die Partie endete mit 2:2 Unentschieden. 

Der KSV braucht nur vier Minuten für die zwei Treffer

Die ersten zwanzig Minuten in dieser Partie gehörten klar den Gastgebern - einige Male wurde es brandgefährlich vor dem Tor der Kapfenberger. Stefano Surdanovic, Danilo Mitrovic und Tobias Koch waren aber im Abschluß zu schwach und brachten das Runde nicht im Eckigen unter. Die Anfangsoffensive der Linzer wurde dann in der 24. Minute belohnt - Fabian Windhager bediente Surdanovic - und der 22jährige Stürmer drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. Der Treffer weckte die bis dato sehr passiv agierenden Kapfenberger auf - binnen vier Minuten gingen die Gäste mit 2:1 in Führung. Bei beiden Treffern waren die selben Akteure beteiligt - zweimal spielte Matthias Puschl auf Levan Eloshvili - und der 24jährige Georgier traf doppelt. Mit dem 1:2 ging es auch in die Pause.

Tobias Koch traf in der 95. Minute zum Ausgleich

Nach einem zögerlichen Beginn beider Teams herrschte in der 53. Minute kurz Aufruhr - der Kapfenberger Doppeltorschütze Eloshvili wurde von zwei Linzern in die Zange genommen - Schiedsrichter Dominic Schilcher konnte die Gemüter aber beruhigen und ließ weiterspielen. Die Begegnung flachte jetzt ein wenig ab, zu geschickt verwaltetenden die Falken ihren Vorsprung. In der 95. Minute stolperte Moritz Eder bei einem Zweikampf im Strafraum der Kapfenberger - der Unparteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Tobias Koch legte sich den Ball zurecht und versenkte den Strafstoß ohne Probleme zum 2:2 in den Maschen. Nach dem Schlusspfiff gingen die Wogen nocheinmal hoch - nach einem Gerangel auf dem Feld, wo sogar die Stadion-Ordner einschreiten mussten zeigte er dem Kapfenberger Spieler Christoph Graschi die Gelb-Rote Karte und zwei Linzern Gelb. 

Stimme zum Spiel:

David Sencar, Co-Trainer Kapfenberg:

"Wir haben die ersten 25 Minuten verschlafen, haben anscheinend zuviel Respekt vor dem Gegner gehabt. Nach dem 0:1 waren wir wie ausgewechselt, haben die Partie noch gedreht und hätten eigentlich verdient gewonnen. Eine fragwürdige Elfmeterentscheidung hat uns um den Sieg gebracht."

 

FC BLAU WEISS LINZ - KSV 1919 1:2 (1:0)

Torfolge: 1:0 (22. Surdanovic), 1:1 und 1:2 (34., 38. Eloshvili)

Hofmann-Personal Stadion; Linz;  Schilcher - Heidenreich - Mimra

Liveticker Blau Weiß Linz - KSV 1919

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Aufstellungen: 

BW Linz: Nicolas Schmid - Fabio Strauss, Danilo Mitrovic, Manuel Maranda - Tobias Koch, Simon Pirkl (82.), Michael Brandner (K) (46. Malicsek), Fabian Windhager - Aleksandar Kostic (55. Plojer), Matthias Seidl (72. Borsos), Stefano Surdanovic

Kapfenberger SV: Patrick Krenn, Mario Grgic (K), Matthias Puschl, Levan Eloshvili (65. Komolafe), Sekou Sylla, Mohamed Cherif, Dardan Shabanhaxhaj (86. Amoah), Paul Sarac (64. Graschi), Christoph Pichorner, Yao Olivier Juslin N'zi, Karlo Lalic

 

Foto: GEPA/ADMIRAL