Nach dem 0:0 geht das Zittern in Innsbruck und in St.Pölten weiter

FC Wacker Innsbruck
SKN St.Pölten

Am 34.Spieltag in der Sky Go Erste Liga prallen mit dem FC Wacker Innsbruck und dem SKN St.Pölten zwei Mannschaften aufeinander, die nun schon einige Wochen mit dem Abstiegskampf konfrontiert sind. Vor allem die Tiroler hätten eigentlich schon frühzeitig alles in geregelte Bahnen bringen können. Allein in den letzten zwei Begegnungen auf eigener Anlage gegen den Floridsdorfer AC (0:0) und dem danach folgenden 2:2 in Hartberg, wurden vier wertvolle Zähler leichtfertig liegengelassen. Wenn sich das für die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt aufgrund der gegebenen Dichte am Tabellenende nur nicht als "Boomerang" entpuppt. Bei den Niederösterreichern hingegen ist das Leistungsbarometer unübersehbar im Steigen begriffen. Sechs Punkte letztens gegen Liefering und den FAC, trotzdem aber ist das Team von Coach Jochen Fallmann aufgrund der "Altlasten" immer noch voll im Abstiegskrimi involviert.

 

Kampf auf Biegen und Brechen

Aber Tatsache war auch, dass der SKN St.Pölten sich mit einem vollen Erfolg am Innsbrucker Tivoli endgültig aller Abstiegssorgen entledigen könnte. Und es sollte sich von Beginn weg ein sehr kampfbetonter intensiv geführter Abstiegsfight entwickeln. Nur mit den wirklich effektiven Tormöglichkeiten war das so eine Sache. Zwar wurde gefällig nach vorne agiert, schlussendlich aber fehlte es hüben wie drüben an der nötigen Konsequenz die Angriffe auch gewinnbringend fertig zu spielen. Die Innsbrucker waren im ersten Durchgang zwar das optisch stärkere Team, die Niederösterreicher konnte mit enormer Zweikampfbereitschaft aber immer wieder die vorgetragenen Angriffsbemühungen dementsprechend unterbinden. Und nach einer gespielten halben Stunde kommt es auch zur wirklich ersten prickelnden Torgelegenheit. Daniel Segovia bedient dabei Manuel Hartl der daraufhin nur knapp verzieht. Beiden Teams war die Wichtigkeit dieser Partie anzumerken, gekämpft und gerangelt wurde um jeden Zentimeter Freiraum. Auf Seiten von Wacker Innsbruck ist es dann Florian Jamnig, der an SKN-Torhüter Christoph Riegler scheitert - Halbzeitstand 0:0.

PeterHlinka Bildgröße ändern

Für Peter Hlinka und seine Innsbrucker geht der Abstiegskampf in den letzten zwei Runden weiter.

Remis geht soweit in Ordnung

Am Spielcharakter sollte sich dann auch nach dem Seitenwechsel nur wenig ändern. Die Innsbrucker die oftmals den einen Schritt schneller am Ball sind, können aber nichts entscheidendes dabei ausrichten. So sind es wiederum die Gäste die die erste vielversprechende Möglichkeit verzeichnen, Peter Brandl findet dabei aber in Innsbruck-Schlussmann Pascal Grünwald seinen Meister. In der Schlussviertelstunde drücken dann beide Mannschaften noch einmal kräftig auf die Tube, wenngleich aber doch oft auch schon die Brechstange zum Einsatz kommt. Die wohl beste Möglichkeit auf einen Innsbrucker Treffer sollte sich dann Alexandler Gründler noch offenbaren, er verfehlt sein Ziel dabei nur knapp. So so sollte es dann schlussendlich auch beim torlosen Remis bleiben, auch aufgrunddessen weil sich Schiri Feichtinger bei einer Wisio-Attacke an Gründler in der Nachspielzeit von seiner gnädigen Seite zeigt. Das Restprogramm der Innsbrucker lautet nun: LASK Linz (A) und Horn (H). Für St.Pölten geht zuerst nach Lustenau, in der letzten Runde hat man das Heimrecht gegen Hartberg.

 

Wacker Innsbruck - SKN St.Pölten 0:0

Tivoli Stadion, 2800 Zuseher, SR: Andreas Feichtinger (OÖ)

Wacker Innsbruck: Grünwald, Deutschmann, Hlinka, Hauser, Hölzl, Säumel, Jamnig (65.Zangerl), Siller, Gründler, Micic (74.Hamzic), Renner

SKN St.Pölten: Riegler, Huber, Brandl (76.Calvillo), Wisio, Ambichl, Schagerl (72.Fucik), Hartl, Holzmann, Dober (36.Grasegger), Stec, Segovia

Stimmen zum Spiel:

Klaus Schmidt, Trainer Innsbruck:

"Mit dem einen Punkt bin ich zufrieden, wir mussten heute doch unserer körperlichen Verfassung etwas Tribut zollen. Der Druck den wir nach vorne hin ausgeübt haben, war einfach zu wenig ausreichend."

Jochen Fallmann, Trainer St.Pölten:

"Den einen Zähler nehmen wir gerne, der Spielverlauf hätte auch keinen Sieger bzw. Verlierer zugelassen."

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