Das Frühjahr soll für den SC Piringsdorf den Umschwung bringen

In der letzten Saison entkam der SC Piringsdorf ganz knapp dem Abstieg, in dieser Hinrunde steht man wieder auf dem drittletzten Tabellenplatz, nahe am Abgrund. Auffällig war, dass die Truppe von Trainer Markus Schnabl etliche hohe Niederlagen hat einstecken müssen, daher kommen auch die 37 Gegentore. Das sind im Schnitt drei Treffer pro Spiel. Auf jeden Fall muss auch die Offensivabteilung eine Verstärkung bekommen, es fehlt ein richtiger Knipser in der Mannschaft.

Ligaportal.at sprach mit Trainer Markus Schnabl, wie er die Herbstsaison und seine Mannschaft im Allgemeinen bewertet und welche Ziele er für die Rückrunde hat.

Ligaportal: Welches Fazit ziehen Sie nach der Hinrunde?

Schnabl: „Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit im Sommer sind wir nicht optimal in diese Saison gestartet. Nach einer 0:6-Klatsche im Auftaktspiel haben wir einen Sieg in Kobersdorf errungen, dann trat punktemäßig eine Flaute ein. Aber in den letzten vier Begegnungen haben wir dann neun Punkte geholt.“

Ligaportal: Was muss in der Rückrunde besser werden?

Schnabl: „Es gibt viele Schrauben, an denen gedreht werden kann. Wir waren inkonstant: Nach einer guten Leistung folgte wieder ein Absturz. Im Winter haben wir nun genügend Zeit für eine gute Vorbereitung und machen sogar ein Trainingslager.“

Ligaportal: Haben sich die Neuzugänge vom Sommer bewährt, haben sie die Erwartungen erfüllt?

Schnabl: „Die Neuzugänge haben sich auf jeden Fall bewährt. Sie haben erheblich dazu beigetragen, dass wir den Anschluss ans Mittelfeld nicht verloren haben.“

Ligaportal: Wie steht es um Transferaktivitäten in der Winterpause?

Schnabl: „Wir sind zurzeit an einigen Spielern dran. Namen kann ich noch keine nennen, aber es wird Neuzugänge geben.“

Ligaportal: Wie hat der SC die Wintervorbereitung in Angriff genommen, gab es einen genauen Fahrplan? 

Schnabl: „Wir haben nach der Hinrunde ein Abschlusstraining gemacht, ein Match Kampfmannschaft gegen die Reserve gespielt und dann ging es in die Pause. Die Spieler waren sehr eigenständig und haben sich zu einigen Hallenkicks getroffen. Am 21. Januar haben wir mit dem Mannschaftstraining begonnen.“

Ligaportal: Nach dem 11. Tabellenplatz, welche Ziele steckt Ihr Euch für die Rückrunde?

Schnabl: „Das Ziel Nummer eins ist nicht abzusteigen und am Ende der Saison einen guten Mittelfeldplatz einzunehmen.“

Ligaportal: Wie schätzen Sie die Tabellensituation ein, wer wird am Ende die Nase vorn haben.

Schnabl: „Mattersburg und Kaisersdorf werden das Rennen machen.“