Nikitsch will verkorkstes Jahr mit vielen Veränderungen vergessen lassen

7 Monate Pause waren auch für den SC Nikitsch aus der 1.Klasse Mitte im Burgenland eine lange Zeit. Eine Zeit, die man bei den Burgenlandkroaten definitiv wohl gut genutzt hat und dies war auch nötig, wenn man einen Blick auf die Tabelle der abgebrochenen Meisterschaft wirft. Aufgrund vieler Spielverschiebungen wegen Covid Fällen und einem damit verbundenen ungünstigen Spielplan, rangierten die Nikitscher mit nur einem Sieg und nur einem Remis auf dem letzten Platz. Auch auf der Funktionärsebene hat sich in Nikitsch was getan, wir haben uns kurz mit Bürgermeister und Obmann Johann Balogh unterhalten, wie man sich die neue Spielzeit bei den Mittelburgenländern vorstellt. 

 

Nikitsch war nicht gerade mit Glück gesegnet, was Spielverschiebungen in der letzten Saison betraf, teilweise musste man 3 Spiele in sieben Tagen durchbringen, dies machte sich auch innerhalb der Mannschaft bemerkbar. Denn der letzte Platz ist normalerweise nichts für den SC, dies soll dieses Jahr anders werden. "Wir haben gut 70% der Mannschaft ausgetauscht, wir gehen fast mit einem komplett neuen Team in die Meisterschaft", so Obmann Balogh. Vor allem beim SC Frankenau bediente man sich ordentlich, gleich fünf Transfers konnte man mit dem Ligakonkurrenten vereinbaren. Man darf gespannt sein, wie lange das Team brauchen wird, bis man zusammenfindet.

Abstieg vermeiden als oberste Priorität

Die Zielsetzung für die neue Saison ist aufgrund der verkorksten Spielzeit zuletzt mehr oder weniger klar. "Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben", so Obmann Balogh. Dafür trainiert man auch fleißig und man steckt mitten in der Vorbereitung. "Wir trainieren seit 10.Juni und halten uns seitdem auch wieder fit", so Obmann Balogh weiter. Finanziell fand man wie viele andere Vereine in der langen Pause ebenso Unterstützung, welche auch notwendig war.

Bereits vor den Halbfinals hatten wir Obmann Balogh zum möglichen Europameister befragt, die Antwort fiel wie so oft auf ein spezielles Land. "Ich denke, dass es Italien machen wird. Sie haben auch das nötige Spielglück", so Obmann Balogh abschließend.