Illmitz verliert erneut nach früher Führung

FC Illmitz
ASV Zurndorf

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenzweite FC Illmitz in der 6. Runde der 1. Klasse Nord auf den Tabellendreizehnten ASV RAIFFEISENBANK Zurndorf. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete mit 3:1 zugunsten von ASV RAIFFEISENBANK Zurndorf. Illmitz wollte sich für die Niederlage in der Vorwoche rehabilitieren, doch das Spiel endete in einem echten Deja Vu für die Seewinkler.


Christian Salzl bringt FC Illmitz früh in Front

Gleich in den ersten Minuten bearbeitete der FC Illmitz die gegnerische Abwehr, agierte in den Zweikämpfen aggressiver und zwang dem Gegner sein Spiel auf. In Minute 6 setzte sich Christian Salzl im direkten Duell durch, behielt die Nerven und stellte auf 1:0. Danach passierte jedoch ähnliches wie in der Vorwoche in Jois, als man nach dem schnellen Führungstreffer wenig machte und so das Spiel etwas aus den Händen verlor. Zurndorf kam nach einiger Zeit besser ins Spiel, Illmitz hatte zwar ebenso Möglichkeiten, fand jedoch in Zurndorfs Schlussmann Richard Brauneis seinen Meister. 

Zurndorf dreht das Spiel

Im zweiten Durchgang kamen die Gäste dann immer besser ins Spiel, Zurndorf wurde mutiger und kam so nach einer guten Stunde sogar zum Ausgleich. Norbert Szigeti krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 1:1. Die Illmitzer wirkten etwas geschockt und dies nutzten die Gäste zwei Minuten später sofort wieder aus, Marek Sabo war diesmal vor dem Tor aufgetaucht und markierte die Führung. In Illmitz konnte man es nicht fassen, wie bereits in der Vorwoche in Jois verspielte man eine frühe Führung. In den letzten 20 Minuten mussten die Gäste dann zittern, Matej Klenovsky sah die Ampelkarte und Illmitz warf jetzt alles nach vorne, man fand jedoch in Keeper Braunseis seinen Meister und so erlitt man dasselbe Schicksal, wie bereits in der Vorwoche.

"Ich bin froh, dass wir endlich den ersten Sieg einfahren konnten. Aufgrund der zweiten Halbzeit sehe ich diesen auch als verdient an", so Zurndorfs Sektionsleiter Pethö.

Die Besten: Norbert Szigeti, Richard Braunseis (beide Zurndorf)