ASKÖ Rotenturm nimmt Müller-Elf letzte Aufstiegschance

In der 30. Runde der 1. Klasse Süd kam es in der Begegnung zwischen dem ASK Skoda Simon Goberling und dem ASKÖ Korkisch Rotenturm zu einem Duell zweier Aufstiegsaspiranten. Während die Gäste nach einer sensationellen Siegesserie zuletzt einige Federn lassen mussten, konnten die Goberlinger am Samstag in Oberdorf dem Tabellenführer die erste Heimniederlage seit eineinhalb Jahren beibringen. Nach einer bitteren 2:6-Heimschlappe ist für die Mannen von Trainer Bernhard Müller der Zug in Richtung Aufstieg jedoch abgefahren. Die Rotenturmer hingegen kämpfen mit Schlaining weiterhin um den zweiten Aufstiegsplatz.

 

Bieder bringt Steurer-Elf in Front

Die Gäste aus Rotenturm hatten sich einiges vorgenommen und setzten dieses Vorhaben auch von der ersten Minute an um. Die Mannschaft von Coach Dietmar Steurer ließ den Gegner nicht ins Spiel kommen, machte die Räume eng und dominierte von Beginn an diese recht kampfbetonte Partie. Im Gegensatz zum Match in Oberdorf fanden die Goberlinger am Pfingstmontag nicht das richtige Rezept. Die Gäste hingegen kamen zu der einen oder anderen Möglichkeit, konnte diese vorerst aber nicht nutzen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann aber so weit, als sich Kapitän Oliver Gabriel auf der Seite durchsetzte und den mitgelaufenen Tamas Bieder perfekt bediente. Der Torjäger schob das Leder trocken ein und fixierte den 0:1-Pausenstand.

 

Nach Anschlusstreffer gerät Goberling unter die Räder

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichen, durften in der Anfangsphase beide Mannschaften einen Treffer bejubeln. Zuerst erhöhten die Gäste auf 0:2, als Gabriel einen Freistoß aus rund 25 Metern versenkte. Praktisch im Gegenzug gelang der Müller-Elf der Anschlusstreffer. Thorsten Schranz stand nach einem abgefälschten Eckball genau richtig und verkürzte auf 1:2. Doch die Antwort der Rotenturmer ließ nicht lange auf sich warten, stellte der Tabellendritte nur vier Minuten später den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach einer abgefälschten Flanke von Patrick Kristaloczy fiel Bieder der Ball vor die Beine und der Ungar hatte keine Mühe, das Leder im Kasten unterzubringen. Nach diesem Treffer nahm für die Hausherren das Unheil seinen Lauf. Nachdem Boris Vurusic und Johannes Nemeth auf 1:5 erhöht hatten, gelang der Müller-Elf abermals durch Schranz eine Ergebniskorrektur. Tamas Bieder blieb es vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen, fixierte der Legionär mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag den souveränen 6:2-Auswärtssieg des ASKÖ Rotenturm.

 

Dietmar Steurer, Trainer ASKÖ Rotenturm:
,,Das war vor allem in der zweiten Halbzeit ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft, geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung.“

 

Christopher Ivanschitz

 

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