Zillingtal steckt etwas zurück

Nach einigen Saisonen, bei denen man jeweils knapp am Aufstieg vorbeigeschlittert war, will man beim SC Zillingtal nun etwas kürzer treten. Die letzten Jahre haben teils Energie gekostet, die Zillingtaler stellen zwar weiterhin eine starke Mannschaft und werden wohl auch im oberen Drittel der 2.Klasse Nord anzusiedeln sein, jedoch ist der Aufstieg in die 1.Klasse kein wirkliches Muss. Wir haben uns kurz mit Obmann Alfred Pöpperl kurz vor dem Start der Meisterschaft unterhalten.

 

Lange Zeit waren die Zillingtaler im letzten Jahr im Aufstiegsrennen vorne mit dabei, in den letzten 6,7 Runden ging den Nordburgenländern dann aber die Luft aus, Zillingtal schloss die Tabelle als 6. ab mit 35 Punkten, 11 Niederlagen sind dabei natürlich viel zu viel, um ein wirkliches Wörtchen mitreden zu können, was den Aufstieg betrifft. Bereits im Winter war klar, dass es schwer werden würde, man resignierte am Ende und gab sich auch mit der aktuellen Platzierung zufrieden. "Die letzte Saison war in Ordnung, es hätte natürlich etwas besser laufen können aber im Grunde war das OK", so Obmann Alfred Pöpperl. Für die kommende Spielzeit möchte man sich nun etwas neu orientieren.

Aufstieg kein Muss

Denn in den letzten Jahren ging man zumeist mit dem großen Ziel "Aufstieg" ins Meisterschaftsrennen, wie bereits erwähnt verpasste man diesen jedoch jeweils knapp gegen Clubs wie Neufeld, Jois, Hornstein oder auch Neusiedl. Deshalb richtet man sich in Zillingtal etwas neu aus. "Der Aufstieg ist kein Muss mehr für uns, wir wollen uns schon oben ansiedeln und schauen, was geht, Favoriten sind aber sicherlich andere Vereine", so Pöpperl weiter, der vor allem auf Clubs wie Weiden oder Neusiedl anspielt.

Transfertechnisch hat sich in Zillingtal wie bereits in den letzten Perioden einiges getan, diesmal liegt der Hauptaugenmerk aber vor allem im Jugendbereich bei den Transfers.

 

 

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