Weiden verliert nach 0:3 in Wulkaprodersdorf weiter an Boden

Wulkaprodersdorf
Weiden am See

Am Samstag traf SV Wulkaprodersdorf in der 2. Klasse Nord auf UFC Weiden am See. Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen. Die Zuschauer durften sich auf interessante 90 Minuten freuen. Wulkaprodersdorf kann man bis jetzt durchaus als positive Überraschung der Hinrunde bezeichnen, bei einem Sieg wäre man gleich auf mit dem UFC Weiden. 


SV Wulkaprodersdorf geht früh in Front

In den Anfangsminuten kam bereits der SV Wulkaprodersdorf gefährlicher vor das gegnerische Tor und konnte das auch prompt in einen zählbaren Erfolg ummünzen. Dieter Fuchs ließ dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und traf in Minute 13 zum 1:0. Weiden war zu beginn im kollektiven Tiefschlaf, dies wussten die Hausherren auch zu nutzen. Patrik Nemeth versenkte das runde Leder im Eckigen - neuer Spielstand nach nur 16 Minuten: 2:0, die kalte Dusche für den Favoriten war damit also perfekt. Weiden fing sich danach aber etwas, ohne aber offensiv wirklich gefährlich zu werden, so blieb es bis zur Pause beim 2:0 für ambitionierte und lauffreudige Gastgeber. 

Grafl setzt den Schlusspunkt

In den zweiten 45 Minuten waren dann die Gäste wach, die Ansprache von Trainer Slosarek zeigte Wirkung. Allerdings verpuffte dieser Effekt nach 60 Minuten wieder, die Hausherren übernhamen wieder das Kommnando. Bernd Grafl zeigte in der 73. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellte auf 3:0, gleichzeitig auch der Endstand in einer guten Partie. Nach dem Schlusspfiff bejubelte so Wulkaprodersdorf drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen FC Großhöflein, zudem kann man sich in der Tabelle gar oben festsetzen. Weiden am See hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den SC Eisenstadt 1907 die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

"Die Gäste hatten eigentlich während der 90 Minuten keine wirkliche Tormöglichkeit, wir haben das Spiel am Ende verdient gewonnen", so Wulkaprodersdorfs Sektionsleiter Viktor Dragschitz.

Die Besten: Roland Adler, Dieter Fuchs (beide Wulka) 

 

 

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