Trainerwechsel in Schachendorf

Ein rabenschwarzes Jahr 2012 - nach dem Abstieg in die 2. Klasse Süd A konnte die Talfahrt auch einen Stock tiefer nicht gestoppt werden und überwintert nur im unteren Drittel der Tabelle - hat beim SC Schachendorf Spuren hinterlassen. Nach der Trennung von Milan Varga und der interimistischen Leitung durch Alfred Verdi schwingt beim Tabellenzwölften inwischen ein neuer Trainer das Zepter. Zudem hat sich der Kader in der Winterpause ein wenig verändert. Während einige Spieler in der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen, wird ein neuer Goalie das Schachendorfer Tor hüten.

 

Beim Trainingsauftakt am 25. Januar werden die Kicker nach der Pfeife eines neuen Übungsleiters tanzen müssen, hat mit Peter Szomfalvi ab sofort ein Trainer aus Ungarn das Sagen. Da neben Offensivspieler Christoph Dorner auch Torwart Andreas Langer seine Karriere beendete, musste man sich in Schachendorf nach einem Tormann umsehen. "Dorner und Langer haben ihre Laufbahn beendet, werden jedoch in Notfällen aushelfen. Neben dem Neo-Trainer kommt auch unser neuer Goalie, Zsolt Kajary, aus Ungarn", weiß Obmann Othmar Subosits. "Obwohl die Transferzeit noch über zwei Wochen dauert, gehe ich davon aus, dass im Winter nicht mehr allzu viel passieren wird. Zudem sollen zahlreiche Spieler des U16-Teams in die Reserve nachrücken bzw. das eine oder andere Talent in die Kampfmannschaft integriert werden."

Neben Dorner und Langer stehen im Frühjahr auch Klaus Petrakovics und Mathias Jalits nicht zur Verfügung, müssen die beiden Mittelfeldspieler jeweils am  Knie operiert werden. "Da wir die letzten beiden Spiele der Hinrunde gewinnen konnten, hoffen wir, die Euphorie in die Frühjahrssaison mitnehmen zu können und wollen in der Rückrunde die Trendwende schaffen. Wir wollen die Talfahrt endgültig stoppen und zudem künftig vorwiegend auf eigene, junge Spieler setzen", gibt der Obmann die Richtung vor.

 

Redaktion

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