Siget: Neuer Stürmer, aber zwei Abgänge

Nach einer ansprechenden Herbstsaison - die Mannschaft von Trainer Wilhelm Miklos blieb in der 2. Klasse Süd A in den letzten sieben Runden ungeschlagen und überwintert als Siebenter in der oberen Tabellenhälfte - hat der UFC Siget in der Wart bereits am 8. Januar die Vorbereitung zur Rückrunde in Angriff genommen. Beim Trainingsauftakt präsentierte sich dem Coach ein leicht veränderter Kader, stehen einem neuen Stürmer zwei Abgänge gegenüber. In der Winterpause wird möglicherweise noch ein junger Spieler nach Siget wechseln.

 

Während Torwart Markus Nemeth zu Liga-Konkurrent Unterwart wechselt, lässt der 47-jährige Ungar Otto Piri seine Karriere in der Heimat ausklingen. Auf der Suche nach einem Stürmer ist der Klub erneut in Ungarn fündig geworden, geht der Tabellensiebente mit Akos Babos, der unter anderem in Deutsch Schützen tätig und im Herbst in seiner Heimat aktiv war, mit einem neuen Angreifer in die Rückrunde. "Das Transferprogramm ist damit eigentlich abgeschlossen, aber vielleicht wechselt im Winter noch ein 16-Jähriger zu uns", erklärt Sektionsleiter Siegfried Miklos und hofft, dass Stamm-Keeper Matthias Imrek nach einer Knieverletzung in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung steht.

"Wir sind zwar in der vergangenen Woche wieder ins Training eingestiegen, nicht zuletzt aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen bzw. Platzverhältnisse wird derzeit aber nur gelaufen", weiß der Sektionsleiter, der aus heutiger Sicht nicht eine Durchführung des für 2. Februar angesetzten ersten Testspiels gegen Litzelsdorf glaubt. Neben drei oder vier weiteren Testspielen ist in der Vorbereitung auch ein Intensiv-Wochenende geplant, an dem nicht nur trainiert, sondern auch ein Spiel ausgetragen und zudem die Therme besucht wird.

Nach der bärenstarken zweiten Herbsthälfte hofft man in Siget, die Erfolgsserie in der Rückrunde fortsetzen zu können. "Wir wollen uns im Frühjahr weiterhin in der oberen Tabellenhälfte präsentieren und die Platzierung wenn möglich noch verbessern. Zudem haben wir vor, die Top-Teams zu ärgern", meint der Sektionsleiter.

 

Redaktion

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