Redlschlag holt Abwehrchef aus der II. Liga

Nach einer tollen Herbstsaison - die Elf rund um Spielertrainer Behaja Fejzic ist in der 2. Klasse Süd A als Tabellendritter nur wenige Punkte von den Aufstiegsplätzen entfernt - ist die SG EFM Redlschlag auf den Geschmack gekommen. Während die Zukunft von Spielmacher Semir Huremovic ungewiss ist, hat sich der Drittplatzierte im Winter verstärkt, steht im Aufstiegskampf neben einem jungen Defensivspieler aus Ungarn auch ein erfahrener Abwehrchef, der zuletzt in der II. Liga aktiv war, zur Verfügung.

 

Schwager des Spielertrainers soll Defensive organisieren

"Dank Goalgetter Laszlo Tihamer haben wir zwar jede Menge Tore erzielt, andererseits aber auch sehr viele erhalten. Aus diesem Grund haben wir uns nach einem Verteidiger umgesehen - und sind auch fündig geworden", spricht Sektionsleiter Franz Zapfel die Verpflichtung von Damir Muminovic an. "Damir ist der Schwager von Spielertrainer Fejzic. Wir wollten den Bosnier bereits im letzten Sommer holen, damals wollte er aber noch nicht in die 2. Klasse wechseln. Jetzt hat es geklappt, soll Muminovic als Libero und Abwehrchaf die Defensive organisieren", weiß Zapfel. Mit dem 16-jährigen ungarischen Defensivspieler Zoltan Pados verzeichnet der Aufstiegsaspirant einen weiteren Zugang. Ob Semir Hurmeovic auch künftig das Redlschlager Trikot überstreifen wird, ist ungewiss. "Eigentlich wollten wir uns von ihm trennen, bis dato hat es aber noch keine Anfrage gegeben. Sollte es am letzten Tag der Übertrittszeit  nicht zu einem Wechsel kommen, wird Huremovic bei uns bleiben - ob er dann auch zum Einsatz kommen wird, ist jedoch eine andere Frage", so Zapfel.

 

Konkurrenten müssen allesamt nach Redlschlag

Am 23. Januar sind die Kicker aus Redlschlag wieder ins Training eingestiegen und bestreiten am Samstag auf dem Kunstrasen in Bad Tatzmannsdorf gegen Stuben das erste von fünf Testspielen. Da Mate Bajnok nach einer Knieverletzung wieder fit ist, steht dem Tabellendritten derzeit der gesamte Kader zur Verfügung. "Wir hatten vor der Saison nicht vor, aufzusteigen, die Mannschaft hat jedoch eine ausgezeichnete Hinrunde absolviert und sich in eine gute Ausgangsposition gebracht. Auch wenn der Aufstieg nach wie vor kein Muss ist, wollen wir in der Tabelle weiterhin vorne mitmischen. Die Chancen auf einen Spitzenplatz stehen gut, zumal sämtliche Konkurrenten im Frühjahr nach Redlschlag müssen", sieht der Sektionsleiter der Rückrunde zuversichtlich entgegen.

 

Redaktion

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