Umstrukturierung der 2. Klassen Süd: Man startet mit drei Achterligen

Der Burgenländische Fußballverband hat auf der beileibe nicht optimalen Aufteilung der Vereine in den 2. Klassen Süd reagiert und hat nun drei Achterliegen ins Leben gerufen. Das passierte am vergangenen Dienstagabend, wo sich die 2. Klasse-Vertreter in Kirchfidisch zur Sitzung trafen. Dort wurde erst über eine Wiederaufnahme des 12-zu-12-Systems oder eben neuer Achterligen abgestimmt. Dieses Votum ging letztendlich mit 15:5 (eine Enthaltung, drei Nichtteilnahmen) klar an die Achterligen.

Die Ligen werden nun regional eingeteilt und im Herbst gibt es Hin- und Rückspiel. Die beiden Ersten der drei Klassen plus die zwei besten Dritten gehen ins Meister-Playoff, wo sie erneut in Hin- und Rückspielmodus ihre zwei Aufsteiger küren. Die anderen 16 Teams werden wieder regional aufgeteilt und kämpfen um jeweils zwei BFV-Cup-Tickets.

Hammergruppe 2. Klasse Süd C

In der neuen 2. Klasse Süd A dürfte der Tabellenführer der alten 2. Klasse Süd A, der SC Wiesfleck einigermaßen gut zurechtkommen, denn außer Redlschlag sind nur Vereine aus der unteren Tabellenhälfte der vergangenen abgebrochenen Saison zu finden.

Ausgeglichen und ohne einen direkten Favoriten ist die neue 2. Klasse Süd B, dort werden aller Wahrscheinlichkeit nach Hannersdorf, Markt Neuhodis und Zuberbach den Kuchen unter sich aufteilen, alles andere wäre eine Überraschung

Schon jetzt kann man sagen, dass die neue 2. Klasse Süd C die Hammergruppe ist, mit den ersten sieben Mannschaften der Tabelle der 2.Klasse Süd B vor Abbruch der vergangenen Saison, der freiwillig von der Burgenlandliga zurück versetzte SV Eltendorf vervollständigt die Achterliga.

Die Obmänner der letzten Tabellenführer kommen zu Wort

Wie sehen die beiden Obmänner der Tabellenführer der letzten Saison die kommende Saison mit den drei Achterligen. Neo-Obmann Sascha Ifkovits von der ASV Gemeinde Tobaj „Ich habe auch für diese Aufteilung gestimmt, dass wir nun aber in der stärksten 2. Klasse sind, das müssen wir hinnehmen, aber das Hauptaugenmerk bei der Aufteilung war die Regionalität. Unser Ziel ist der Aufstieg in die 1. Klasse, in der abgebrochenen Saison haben wir mit 6 Punkten geführt, da wäre uns der Aufstieg wahrscheinlich leichter gefallen, wir wollen die 2. Klasse hinter uns lassen und sich nicht immer mit irgendwelchen Änderungen konfrontiert zu sehen“ sagt Sascha Ifkovits.

Obmann Christoph Lehner, SC Wiesfleck: „Ich habe gegen die Aufteilung gestimmt, denn wenn wir in die Meisterrunde kommen, haben wir sehr weite Anfahrten und mit der Reserve wird es dann schwierig werden, genügend Spieler zu bekommen. Die Herbstmeisterschaft ist natürlich optimal für uns, fünf Derby`s stehen auf dem Spielplan, das bringt natürlich auch viele Zuschauer“ freut sich Christoph Lehner.


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