SV Steinberg: Nach Superstart folgte der Absturz in den Tabellenkeller

Letzte Saison ist der SV Steinberg in die II. Liga Mitte aufgestiegen und hat einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle belegt. Zu Beginn der Herbstsaison legte man so richtig los, wie die Himmelstürmer, hurra, wir stürmen die Tabellenspitze, und man landete sich mit vier Siegen und einem Remis auf dem 3. Tabellenplatz. Ab der 7. Runde gab es eine Negativserie mit sechs Niederlagen am Stück und man stürzte bis zum Saisonende auf den vorletzten Platz in der II. Liga Süd ab. Es scheint so, als hätte man in Steinberg das Tore schießen verlernt, in den restlichen acht Begegnungen erzielte man nur noch 7 Tore.

Viele Faktoren führten zur Negativserie

Wie sieht Obmann Manfred Schmidt die momentane Situation und was waren die Gründe für die Negativserie:“ Wir sind sehr gut gestartet, haben guten Fußball gespielt und elf Punkte erspielt. Mit der schweren Verletzung von Peter Toth fing unsere Misere an, die Mannschaft musste umgestellt werden, unser bester Torschütze Akos Kozmor musste vom Mittelfeld eine Position in der Verteidigung einnehmen, es kam eine Verunsicherung auf, wir hatten kein Spielglück mehr und dazu kamen noch unnötige Platzverweise, zum Beispiel wurde in einem Spiel unser Torhüter in der ersten Minute des Feldes verwiesen, darum ging es so rasant in den Tabellenkeller der Liga. Wir müssen uns im Winter unbedingt verstärken, denn unser Stürmer Adam Balla hat uns verlassen, wir hoffen, dass wir in unserer Umgebung fündig werden, wir brauchen einen 6er, damit sich Kozmor wieder mehr um die Offensive kümmern kann".

In der momentanen Tabellenplatzierung sieht der Obmann sogar etwas Gutes: „ So absurd das klingen mag, aber mir ist der vorletzte Tabellen lieber, denn so wissen alle Spieler, um was es in der Frühjahrsaison geht, als wenn wir mit drei Punkten mehr auf dem Tabellenplatz acht stehen würden und jeder Spieler meint, das wird schon so weiterlaufen. Ich bin guter Dinge, dass im Frühjahr der Erfolg wieder zurück kommt und wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“ Auf die Frage, ob nach der Negativserie der Trainer Andreas Koo in Frage gestellt wurde, sagte Schmidt abschließend: „ In keiner Weise, Andreas Koo macht mit seinem Co-Trainer Akos Kozmor eine gute Arbeit, und für das Verletzungspech und den diversen Platzverweisen kann man das Trainerteam nicht verantwortlich machen". " Wir wünschen allen Mitgliedern und Zuschauern ein Frohes Weihnachstfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr".

Abgang: Adam Balla, Ziel unbekannt

 

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