Punkteteilung im Spitzenspiel - Schattendorf und Sauerbrunn remisieren!

Es war der große Kracher der 18. Runde der 2. Liga Mitte. Diese Bezeichnung hat sich das Spiel Schattendorf gegen Bad Sauerbrunn aber nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation verdient. Aufgrund der großen Ambitionen der beiden Vereine ist es einfach immer ein "Kracher", wenn sich die beiden arrivierten 2. Liga Mitte-Vereine aus dem Mattersburger Bezirk duellieren. Diesmal stand nach neunzig Minuten ein 1:1 auf der Anzeigetafel. 

 

"Ein Punkt in Schattendorf ist ja grundsätzlich eigentlich okay", die Eröffnungsworte von Bad Sauerbrunn-Trainer Heinz Kremser ließen es schon vermuten, dass hierauf ein dickes, fettes "ABER" folgen müsse, und so fuhrt er fort: "Aber da war schon mehr möglich." Und da hat er recht! Schon in der 6. Spielminute musste Alex Bernhardt aus seinem Kasten raus, klärte den Ball außerhalb des Strafraums per Kopf. Doch weder Andy Tanzler noch Richi Kern konnten den Ball im kurzzeitig leeren Tor unterbringen. "Das hätte ein Tor sein müssen", hadert Kremser. Einen Freistoß von Kern konnte Bernhardt zur Seite abwehren, Eisner scheiterte im Nachsetzen. Und auch bei einem weiteren Freistoß von Kern war Bernhardt zur Stelle und drehte den Ball über die Latte. So war der an diesem Tag bärenstarke Tormann auch bei einem Kopfball von Ofner präsent und konnte diesen parieren. Nach rund reißig Minuten foulte Michael Schöll Thomas Ebner. Doch Michael Stanislaw scheiterte auch vom Elfmeterpunkt aus an Bernhardt. Quasi im Gegenzug setzte sich Karl Gerdenitsch auf rechts durch, brachte die Flanke ideal zur Mitte und Zoltan Varga schoss entgegen der Laufrichtung von Drabeck zum 1:0 für Schattendorf ein. Schmeichelhaft trifft´s!

Eisner gelang der verdiente Ausgleich

In der zweiten Hälfte ergaben sich kaum noch Chancen. Doch Bad Sauerbrunn belohnte sich für die schon davor getätigten Mühen selbst. Nach einem Freistoß von Philip Knotzer stand Eisner wieder einmal goldrichtig und köpfte zum 1:1-Ausgleich ein. Dabei blieb es dann auch. Die Schattendorfer Perspektive: "Für uns war nicht mehr drinnen. Wir sind mit dem Punkt zufrieden, hatten sicher schon bessere Tage", so das Fazit von eben jenen Bernhardt, der den SVS in Halbzeit 1 den Punkt festgehalten hatte.