Bad Sauerbrunn krönt seine bärenstarke Herbstsaison in Lackenbach!

Wenn Bad Sauerbrunn in Lackenbach gastiert, dann ist das schon so eine eigene Geschichte. "Die liegen uns eigentlich", fachsimpelte Lackenbachs Pressesprecher Dominik Lehrner schon wenige Tage vor dem Spiel, als man ihn dazu bei einem Lokalaugenschein beim Europa League-Duell zwischen Austria Wien und AS Roma dazu interviewte. Zweimal waren die Kremser-Jungs in den letzten Jahren schon in Lackenbach gestolpert. Doch diesmal war alles anders: Am Ende stand ein souveräner 4:2-Auswärtssieg und die Krönung einer megastarken Herbstmeisterschaft zu Buche. https://www.ligaportal.at/trainingslager/

 

Schon zu Beginn erkannte man im Lackenbacher Lager die Schwierigkeit dieses Spiels. Bad Sauerbrunn dominierte von Beginn an, zog das gewohnt stabile Muster auf, rackerte und arbeitete mit hohen Bällen in die Spitze, die mit Elan attackiert wurden. Nach einem Einwurf der Gäste, verhaschpelte sich die Lackenbacher Hintermannschaft und Sauerbrunns Kapitän Andy Tanzler stellte auf 1:0. Auch danach war Sauerbrunn dem zweiten Treffer eher näher als die Heimelf, die diesmal ohne die beiden Goalies Pauli Sodoma und Ferdl Weninger auskommen musste, dem Ausgleich. Bei einer weiten Flanke auf die zweite Stange verschätzte sich Schlussmann Pallisch und Christoph Krenn war in der 16. Spielminute der Nutznießer im Sinne des Torerfolgs. Noch vor der Pause sorgte Richi Kern, der für seine gefährlichen Freistöße mittlerweile bekannt ist, per (eben) Freistoß sogar mit dem 3:0 für die vermeintliche Spielentscheidung.

Kirchigoal gelang erneut Elfertor

Das erste Highlight in Halbzeit zwei setzten Schiri Manuel Gregorits in Kooperation mit Michael Speta, der beim Aufwärmen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, respektive eh schon draußen oder eher noch gar nicht drinnen war. Anschließend wieder Gregorits im Rampenlicht: Thomas Ofner foulte Romi Puhr und wurde mit Elfer und Gelb-Rot bestraft. Erneut traf Verteidiger Andi Kirchknopf ins Kreuzeck. Als Julian Bernhardt einen Ball aus rund dreißig Metern ins Kreuzeck haute, war das Spiel wieder offen. "Doch auch wenn wir gut kombinierten, richtig zwingend wurden wir nicht mehr", beschreibt Pressesprecher Lehrner. Zu allem Überdruss machten die Gäste dann nach einem Konter durch Philip Knotzer den Deckel drauf. "Aufgrund der erste Halbzeit verdient", zeigt sich Lehrner wie gewohnt als großer Sportsmann.

 

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