Steinberg setzt echtes Ausrufezeichen

In eine relativ "unbekannte" Saison startete der SV Steinberg vor einem halben Jahr. Nach einem relativ souveränen Aufstiegsjahr in der 1.Klasse Mitte war man gespannt, wie sich der Aufsteiger nun eine Liga höher schlagen würde. Und nach einer Niederlage zum Auftakt wurde danach schnell eines klar: Steinberg brauchte so gut wie gar keine Eingewöhnungszeit, denn danach erregte man sofort das Aufsehen der Kontrahenten. Mit teils ganz starken Auftritten setzte man sich am Ende auf den 4.Platz in der Tabelle, was die Verantwortlichen im Mittelburgenland natürlich mehr als freut.

 

Gegen Lackenbach musste man wie vorher angesprochen zwar eine 0:3 Pleite hinnehmen, danach lief es aber für den ambitionierten Aufsteiger. In den folgenden 11 Spielen musste man nur mehr gegen Draßmarkt, Oberpullendorf und Schattendorf den Platz als Verlierer verlassen, sieben Mal dagegen hatte man das bessere Ende für sich. Diese mehr als gute Bilanz für einen Aufsteiger spiegelt sich am Ende auch in der Tabelle wieder. Steinberg steht hinter Pilgersdorf auf dem hervorragenden 5.Rang. "Die Hinrunde in der II.Liga ist wirklich super gelaufen für uns", brachte es Obmann Manfred Schmidt auf den Punkt.

Platzierung halten

In der Rückrunde möchte man natürlich ähnlich gute Schlagzeilen schreiben, wie noch in der Herbstmeisterschaft. "Wir wollen wenn möglich die Platzierung halten", so Obmann Schmidt weiter. Man will dazu nicht nur den positiven Schwung aus dem Kalenderjahr 2018 mitnehmen, sondern auch die mit 30 Toren viertbeste Offensive der Liga. Defensiv hat man dagegen noch etwas Spielraum, 26 Gegentreffer sind unter den ersten 10 Teams der zweitschwächste Wert.

Obmann Schmidt bestätigte gegen Ende auch noch, dass man sich kadertechnisch etwas umorientieren möchte. "Wir hatten einen sehr großen Kader, der wird etwas ausgedünnt werden", so Schmidt abschließend zu Ligaportal.at.

 

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