Nullnummer in Steinberg – Neudörfl kann Tabellenführerpatzer nicht nutzen

In der 24. Runde der 2. Liga Mitte traf der SV Steinberg vor eigenem Publikum auf den SC Neudörfl. Als Tabellenzweiter war der SC Neudörfl Favorit in dieser Partie und hätte mit einen Sieg bis auf drei Punkte an Tabellenführer FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach rankommen können. Der SV Steinberg vereitelte jedoch diesen Plan und rang dem Favoriten ein 0:0 ab, wodurch der Abstand weiterhin fünf Punkte beträgt.

Neudörfl lässt Effizienz vermissen

Die Rollen waren bereits vor der Partie verteilt und der SV Steinberg legte seine Trümpfe auf die Defensive, was den SC Neudörfl zunächst etwas zum Verzweifeln brachte. In der Steinberger Offensive wurde hingegen vermehrt auf hohe Bälle gesetzt, es resultierten jedoch keine richtigen Torszenen daraus. Neudörfl wollte das Spiel schöner gestalten, scheiterte aber oft an der Steinberger Defensive oder an sich selbst. Matthias Müller hatte beispielsweise zwei Topgelegenheiten, scheiterte jedoch einmal am Steinberg-Goalie Hajgato und einmal an sich selbst. Nachdem auch Sven Köhler eine weitere Chance nicht nutzen konnte, endete die erste Halbzeit 0:0.

Es sollen keine Tore fallen

Die zweite Spielhälfte brachte nicht viel Veränderung und Steinberg versuchte weiterhin zumindest die Null zu halten und blieb in der Defensive meisten unbezwingbar. Neudörfl hatte zwar weiterhin mehr vom Spiel, wahre Topchancen blieben aber aus. Die rund 110 Zuschauer warteten also vergeblich auf ein Tor und der SV Steinberg kann dem Tabellenzweiten SC Neudörfl tatsächlich wichtige Punkte im Aufstiegskampf abluchsen, denn es blieb auch nach 90 Minuten beim 0:0.

Stimmen zum Spiel

Manfred Schmidt (Obmann Steinberg): „Steinberg hat heute brav gekämpft und ich denke deshalb ist der Punkt auch nicht unverdient.“
Jürgen Burgemeister (TR Neudörfl): „Ich bin mit der Leistung nicht zufrieden. Wir konnten die Chancen wieder nicht nutzen und verpassten eine große Gelegenheit aufzuschließen. Uns fehlt zurzeit auch das nötige Glück.“

Die Besten

Steinberg: Gergö Barath (Verteidigung), Mario Schattovits (Mittelfeld)
Neudörfl: Attila Dunaveczki (Mittelfeld)

 

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