Neutal erkämpft sich drei Punkte in Neudörfl

Die beiden siegreichen Mannschaften der letzten Runde, der SC Neudörfl und der ASKÖ Neutal trafen im Nachtragsspiel der II. Liga Mitte aufeinander. Die Hausherren sind bislang noch ohne einem Punktegewinn auf heimischen Boden und sie benötigen dringend einen Dreier, um sich nicht in der Gefahrenzone der Tabelle festzusetzten. Die Gäste könnten mit einem Sieg die Tabelle weiter nach oben klettern.

Die Gäste waren dominierend

Gleich zu Beginn der Begegnung übernahmen die Gäste die Initiative auf dem Spielfeld und setzten die Hausherren in deren eigener Spielhälfte fest. Das erste Tor der Gäste resultierte aus einem schön vorgetragenen Angriff von der Seite, ein Stanglpass in die Mitte und Kevin Akgül stand goldrichtig und erzielte die 1:0 Führung. Vor und nach dem Tor gaben die Gäste den Ton an. Angekurbelt von Spielmacher Kevin Akgül wirkte Neutals Spiel zunächst flüssiger und eingespielter, es wurden aber zu viele Torchancen liegengelassen, unter anderem von Marko Ilic und Michael Trummer. So wurden mit dem knappen Vorsprung der Auswärtigen die Seiten gewechselt.

Die Hausherren kamen besser ins Spiel

Der Seitenwechsel brachte keine personellen Änderungen mit sich. Ehe sich Neudörfl auf den Weg zu einer Aufholjagd machen konnte, schoss Marco Ponweiser den Ball im Strafraum aus kurzer Distanz in die Maschen der Einheimischen, da deren Goalie zu lange überlegte, ob er das Leder an sich nehmen soll oder abwarten soll, was dann passiert. Mit zunehmender Dauer der Begegnung kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und erzielten in der 66. Minute den 1:2 Anschlusstreffer durch Richard Mark Horvath. Ein weiterer Treffer der Hausherren blieb aus, Neutal brachte das knappe Ergebnis bemerkenswert routiniert über die Zeit und darf sich über einen 4. Tabellenplatz freuen.

Stimmen zum Spiel:

Lukas Poglitsch, Trainer ASKÖ Neutal

„Spielerisch waren wir die eindeutig überlegene Mannschaft und zur Halbzeit hätten wir weitaus höher führen müssen. Mitte der 2. Halbzeit ist und ein wenig die Kraft ausgegangen, geschuldet unsere Daueroffensive, aber wir haben den Sieg routiniert über die Runden gebracht“.

Die Besten: Kevin Akgül (M) Marco Ponweiser (M),