Forchtenstein lacht vorübergehend nach dem 4:3 Erfolg in Lackenbach von der Tabellenspitze

In dieser Begegnung der II. Liga Mitte sind die Voraussetzungen ganz unterschiedlich, der SV Lackenbach benötigt dringend drei Punkte, um sich nicht im Tabellenkeller festzusetzen, für den SV Forchtenstein wäre ein Sieg wichtig, will man sich weiterhin im oberen Tabellendrittel sonnen. Die Gäste kommen mit der Referenz, auf fremden Boden noch kein Spiel verloren zu haben, die Hausherren hingegen haben erst ein Spiel auf heimischen Boden errungen.

In der ersten Halbzeit spielten nur die Gäste

Von Beginn an schnürten die Gäste aus Forchtenstein die Hausherren in ihrer eigenen Spielhälfte ein, umso überraschender die 1:0 Führung der Heimischen, als Stanley Junior Gibson in der 11. Minute einnetzte. Nun brauste ein Föhnsturm über die Hausherren hinweg, den Postwendend kam der Ausgleich für die Gäste, Piotr Pawlowski wurde im Strafraum gefoult und Elmir Hrustanbegovic verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:1. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten, erneut war es Elmir Hrustanbegovic, der einen Stanglpass von Andreas Huber zur 2:1 Führung verwertete. (17.) Abermals fünf Minuten später war es Elmir Hrustanbegovic mit seinem Hattrick, ein Eckball auf den 2. Pfosten, Lennart Sochor legte den Ball Richtung Elfmeterpunkt ab, dort stand der Torschütze und vollendete mit einem Kracher ins Kreuzeck zur 3:1 Führung. Die Gäste ließen keine Spur nach und in der 35. Minute verwertete Lennart Sochor eine maßgerechte Flanke von Andreas Huber zum 4:1. Die Auswärtigen hatten noch weitere Tormöglichkeiten, konnten diese aber nicht verwerten, so dass mit der 4:1 Führung die Seiten gewechselt wurden.

Umkehrschub in Halbzeit zwei

Nach Wiederanpfiff verlegten sich die Gäste auf die Defensive, was den Hausherren nun ermöglichte, auch Torchancen zu erspielen und in der 64. Minute war es Ahmet Mehic, der auf 2:4 verkürzte. Als abermals Ahmet Mehic auf 3:4 in der 85. Minute verkürzte, begann bei den Gästen das Zittern, die aber den Sieg noch in trockene Tücher brachten. Bei diesem Match hat man wieder einmal gesehen, dass ein hohe Pausenführung zum Nachlassen der Konzentration führen kann und es hätte auch schlecht für Forchtenstein enden können.

Stimme zum Spiel:

Andreas Feurer, Trainer SV Forchtenstein

„In der ersten Halbzeit war es unser bestes Spiel, seit ich Trainer beim SV Forchtenstein bin und die vorübergehende Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme. Wir waren von Beginn an aggressiver und spielbestimmend und die Pausenführung war auch in dieser Höhe verdient. In der zweiten Halbzeit sind wir nicht mehr so gut in unser Spielgekommen, aber Aufgrund der ersten Halbzeit haben aber verdient gewonnen.“

Die Besten: Elmir Hrustanbegovic (ST), Markus Valenka (V) Peter Hawlik (M)