Oberloisdorf feiert gegen Marz den ersten Sieg der Saison

Eine breite Schere klafft zwischen den beiden Mannschaften, der SV Oberloisdorf steht auf dem letzten Tabellenrang der II. Liga Mitte und hat zu Hause noch keinen Punkt errungen, der ASK Marz lacht vom dritten Tabellenplatz, wobei seine Auswärtsbilanz nicht die Berauschendste ist. Die Hausherren brauchen einen Sieg, um nicht den Kontakt zu den vorderen Mannschaften abzureißen, Marz möchte den Kontakt zur Tabellenspitze nicht verlieren.

Die Hausherren begannen überzeugend

Die Hausherren, die nach langer Zeit endlich wieder einmal komplett antreten konnten, nahmen sofort nach dem Anpfiff der Begegnung das Zepter in die Hand und kontrollierten das Spielgeschehen auf den Platz. Bereits in der 13. Minute klingelte es im Kasten der Auswärtigen, Alin-Alexandru Pop stieg bei einem Corner am höchsten und erzielte die 1:0 Führung für die Hausherren. In der 26. Minute war es abermals Alin-Alexandru Pop, der einen scharfen Schuss auf das Gehäuse der Gäste losließ, der Schuss wurde abgefälscht und schlug zum 2:0 ein. Das 3:0 entstand unter Beihilfe von Mark Saller, der einen Stanglpass von  Ionut-Andrei Lazar ins eigene Tor leitete. (42.) Mit der klaren Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Verletzungspech für die Einheimischen

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren eine optische Überlegenheit und in der 62. Minute war es Marco Art, der ein Zuspiel von Ionut-Andrei Lazar volley in die Maschen der Auswärtigen donnerte. Im weiteren Verlauf hatten die Hausherren noch einige gute Tormöglichkeiten, die aber keinen zählbaren Erfolg brachten. Das 1:4 der Gäste durch Sebastijan Maric in der 83. Minute war nur noch eine Ergebniskosmetik. Die Oberloisdorfer mussten den Sieg aber teuer erkaufen, David Csikortas wurde mit einem Fußbruch in das Krankenhaus eingeliefert und Patrick Kuzmits erlitt eine schwere Verletzung, eine Diagnose konnte noch nicht gestellt werden.

Stimme zum Spiel:

Alexander Martna, Trainer SV Oberloisdorf

„In den letzten Begegnungen hatten wir viele verletzte Spieler zu beklagen und wir haben einen kleinen Kader, aber heute hat die Performance gestimmt und wir haben verdient gewonnen. Ein Wehrmutstropfen sind die beiden Verletzungen von den Spielern, die gerade aus einer Verletzungspause wieder zurückgekommen sind.“

Die Besten: Marco Art (V), Alexander Wolfgeher (M)