FC Andau: Mit neuem Trainer in die Erfolgspur kommen

Beim FC Andau hat in diesem Jahr bereits der dritte Trainer das Zepter in die Hand genommen, nach Martin Kaintz, der im Frühjahr nach der 23. Runde weg war, folgte Cestnik Martin, der dann im Herbst nach der 9.Runde das Handtuch warf, und nun führt Christian Bauer die Geschicke der Kampfmannschaft in der II. Liga Nord. Nach der Meisterschaft in der Saison 2016/17 ist man in die Bedeutungslosigkeit der Tabelle abgefallen und im letzten Jahr ist man sogar gefährlich der Abstiegszone nahe gekommen.

Junge Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft integrieren

Wie sieht der Neo-Trainer Christian Bauer die momentane Lage: „Ich habe den Verein die letzten vier Spiele übernommen, wir haben das Ganze positiv gestaltet, indem wir noch 7 Punkte geholt haben. Die Mannschaft nimmt das Training sehr gut an, ist offen für alles und ich bin mir sicher, dass wir die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden werden. Es wäre schön, wenn wir den 6. Tabellenplatz schaffen würden, das würde uns die Teilnahme am Cup ermöglichen, aber grundsätzlich bin ich mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden. Für die Zukunft hat mir der Vorstand die Vorgabe gegeben, möglichst viele junge Spieler in die Kampfmannschaf zu integrieren damit von Außen nicht mehr so viele Spieler geholt werden müssen. Das Problem ist allerdings, dass einige der Jungen nicht immer einsatzbereit sind, entweder sie bekommen beim Bundesheer nicht frei oder sie sind in der Polizeischule im Einsatz, aber ich werde versuchen, soviel als möglich junge Spieler in die Kampfmannschaft einzubauen. Ich habe die Fühler nach einem einheimischen Spieler ausgestreckt, der uns in der Offensive verstärken könnte. Die letzten Spiele habe ich den 16jährigen Lukas Wally, der zurzeit in der Akademie in Mattersburg ist, ins kalte Wasser gestoßen, und der hat seine Sache sehr gut gemacht. Wir müssen versuchen, dass er im Frühjahr zeitweise bei den Vorbereitungen dabei ist, damit er weiß, um was es geht“.

Sektionsleiter Phillip Pelzer möchte zur Trainerfrage folgendes sagen: „Cestnik Martin ist von selbst gegangen, warum, kann ich nicht genau sagen, wahrscheinlich ist der Erfolg ausgeblieben, den er sich erhofft hat. Zum neuen Trainer kann ich noch nicht viel sagen, das kann man erst im Frühjahr beurteilen, aber im Großen und Ganzen sind wir mit seinem bisherigen Erfolg zufrieden und sind froh, dass wir noch 7 Punkte gemachte haben. Im Winter werden wir eventuell eine Verstärkung aus dem Bezirk holen, mehr aber nicht“.


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