USC Wallern: "Mission Klassenerhalt"

Seit dem Aufstieg 2016 in die II. Liga Nord belegt der USC Wallern immer einen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Es gab kaum Höhen und Tiefen, die Mannschaft absolvierte im ruhigen Fahrwasser die Meistermeisterschaft. In dieser Saison ist man den Abstiegsrängen bedrohlich nahegekommen, geschuldet der Niederlagenserie zwischen dem 9. -12 Spieltag mit einem desaströsen Torverhältnis von 2:14. Wenn man sich die Tabelle ansieht, so hat der USC die wenigsten Tore geschossen und die Meisten bekommen. Mit einem Sieg gegen Kittsee am letzten Spieltag konnte der vorletzte Tabellenplatz verlassen werden und Hoffnung für einen besseren Verlauf der Frühjahrssaison geschöpft werden.

Junge Eigengewächse in die Kampfmannschaft integrieren

Seit Beginn dieser Herbstsaison ist Günther Wally der neue Trainer in Wallern, zuvor war er in Illmitz als Coach tätig. Wie sieht der Trainer die momentane Situation: „es ist mehr oder minder ein schwieriges Unterfangen, weil im Kader doch viel umgebrochen wurde, der Kapitän Gerald Thüringer hat seine Karriere beendet, der Patrick Mayer von Tadten retour gekommen ist, dann haben wir einige Verletzte gehabt. Wir sind ganz gut in die Saison gestartet, haben dann aber nicht mehr die Leistung gebracht und einige Spiele unglücklich verloren, auffällig war, dass wir die meisten Spiele in der zweiten Spielhälfte verloren haben, wir haben konditionell noch einiges aufzuholen, was in der Vergangenheit nicht forciert wurde. Dem Sturm fehlt zurzeit noch die Durchschlagskraft und der Abgang von Thüringer konnte bis jetzt noch nicht richtig kompensiert werden. Wir haben nur zwei Legionäre in unseren Reihen und wir setzen im Frühjahr voll auf unseren eigenen Nachwuchs und dem werden wir auch das Vertrauen schenken. Unser Ziel ist den Abstieg zu vermeiden und uns sportlich konsolidieren“ sagt der Trainer abschließend.

Obmann Stefan Michlits bläst in das selbe Horn: „Zur Zeit sieht es nicht besonders rosig aus, aber es gibt keinen Grund zur Panik, wir hoffen, dass sich die junge Mannschaft im Frühjahr konsolidiert und sich besser darstellen wird. Wir haben viele Einheimische Spieler in der Mannschaft und die genießen unser vollstes Vertrauen, auch das Glück hat uns ein wenig gefehlt, wir hatten im Herbst zehn Latten-oder Stangentreffer, vielleicht kommt das Glück im Frühjahr retour. Mit auswärtigen Spielern werden wir uns nicht verstärken, denn wir haben viele eigene Spieler und denen kann man dann nicht sagen, du kannst nicht spielen, das wäre gegen unsere Vereinsphilosophie. Außerdem haben wir mit Bombic, Müllner und Mayer drei hervorragende Stürmer in unseren Reihen, die uns im Frühjahr mit den nötigen Toren versorgen werden“ das ist die Hoffnung vom Obmann.

 

 

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