UFC Tadten: Das Duo Göltl und Tischler soll es richten

Der Aufsteiger UFC Tadten tat sich in der Herbstsaison sehr schwer, in der II.Liga Nord Fuß zu fassen, zwei Niederlagen und ein Remis bedeuteten vorübergehend den letzten Tabellenplatz, dann folgte ein Zwischenhoch, das brachte den  Platz acht in der Tabelle, um sich dann mit einer Niederlagenserie, gespickt von einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden. Diese verheerende Bilanz führte auch dazu, dass Trainer Christian Pinter den Hut nehmen musste, ihm folgte Helmut Göltl auf die Kommandobrücke des UFC. Helmut Göltl stammt aus Mönchhof und war zuletzt beim ASV Nickelsdorf als Trainer tätig. Davor coachte er unter anderem bereits den SC Apetlon und den SK Pama.

Unsere Heimstärke ging uns absolut verloren

Wir befragten Obmann Werner Zwickl zur momentanen Situation: „Die Herbstsaison war insgesamt enttäuschend, resultierend aus dem Umstand, dass uns unsere legendäre Heimstärke verloren gegangen ist und wir haben die wichtigsten Spiele gegen unmittelbare Tabellennachbarn verloren. Es hat auch Lichtblicke gegeben, den 5:0 Sieg in Winden und danach hatten wir gehofft, wieder in die Erfolgsspur zu kommen, aber dem war nicht so. Wir haben keine Stabilität in die Mannschaft gebracht“.

Der Trainerwechsel war unumgänglich

Warum haben sie sich vom Trainer Christian Pinter getrennt: „Es blieb uns keine andere Möglichkeit mehr, wir haben den Co-Trainer gewechselt, um ihm mehr Kompetenzen in die Hand zu geben, aber es hat nicht den erwarteten Erfolg gebracht. Mit Helmut Göttl waren wir bereits im Sommer im Gespräch, aber wir wollten einmal was anderes probieren, um neue Ideen reinzubringen, es hat leider nicht geklappt. Mit dem Duo Göttl und Tischler haben wir nun zwei erfahrene Trainer auf der Kommandobrücke, die auch menschlich sehr gut harmonieren und uns hoffentlich wieder auf Erfolgskurs bringen werden. Unsere Erwartung ist, so schnell als möglich die Abstiegszone zu verlassen, das Potential ist vorhanden, es braucht nur noch abgerufen werden“. meint Werner Zwickl.

Werden in der Winterpause Verstärkungen geholt, um den möglichen Abstieg zu vermeiden: „ Leider verlässt uns der Kapitän Martin Bors, er kann Beruf, Studium und Fußball nicht mehr unter einen Hut bringen und Julian Wegleitner, der wegen andauernder Knieprobleme die Karriere beendet, das sind zwei schmerzliche Abgänge, da beide Leistungsträger waren, außerdem haben wir Erik Takac abgegeben. Als Zugänge können wir bis jetzt Dominik Ujlaky an der Außenbahn und Jaroslav Kubricky als Innenverteidiger vermelden“ sagt der Obmann abschließend.

Zugänge: Jaroslav Kubricky, Dominik Ujlaky

Abgänge: Martin Bors, Julian Wegleitner, beide Karriereende, Erik Takac

 

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