Leithaprodersdorf will vorne mitmischen

leithaprodersdorf svDer SV Leithaprodersdorf will in der kommenden Saison in der II. Liga Nord vorne mitmischen, das ist ein erklärtes Ziel des Vereins, wenn man Sektionsleiter Josef Bauer Glauben schenken darf. Wie er die Leistung in der letzten Saison sieht und was man alles besser machen muss, um am Ende wirklich dort zu stehen, wo man hin will, darüber hat unterhaus.at mit dem Sektionsleiter von Leithaprodersdorf gesprochen.

Wehmütiger Blick in die letzte Saison

Sektionsleiter Josef Bauer vom SV Leithaprodersdorf ist sich sicher, dass man in der letzten Saison noch mehr erreichen hätte können, nach 30 Runden belegte man den sechsten Platz. "Wir haben uns in einigen Spielen wirklich unter Wert geschlagen, es hätte zwar nicht für ganz vorne gereicht, allerdings wären ein oder zwei Plätze doch noch drinnen gewesen", ist sich der Sektionsleiter sicher.

Man will weiter nach vor

In dieser Saison steckt man sich sehr ambitionierte Ziele, so meint Josef Bauer: "Ein Platz unter den ersten Fünf ist durchaus realistisch und machbar, natürlich muss einfach einiges zusammenpassen, das ist schon klar." Insgesamt musste man sich von einigen Spielern verabschieden, es gab mehr Abgänge als Zugänge, allerdings will man diese Abgänge auch mit eigenen Spielern kompensieren, die von unten herauf nachrücken. Außerdem hat man sich mit drei Spielern verstärkt, darunter Damir Muminovic und Goalie Igor Handzic, die nun langsam an die Mannschaft herangeführt werden sollen. Allerdings hat man schon vor Beginn der Meisterschaft mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen. "Leider haben wir schon jetzt in der Vorbereitungszeit mit einigen Verletzungen zu kämpfen, das ist natürlich nicht von Vorteil, aber damit muss man auch während der Meisterschaft zurechtkommen und auch wir müssen uns dem stellen", betont Sektionsleiter Bauer im weiteren Verlauf des Gesprächs.

Arbeiten an Schwächen

Der SV Leithaprodersdorf hat zwar noch kein Testspiel absolviert, aber wie Sektionsleiter Bauer erklärt, geht es nun Schlag auf Schlag: "In den nächsten zehn Tagen haben wir insgesamt fünf Testspiele geplant, da wird dann richtig intensiv gearbeitet. Vor allen Dingen müssen wir unsere größte Schwäche versuchen in den Griff zu bekommen und zwar ist das eindeutig der Abschluss. Bereits in der vergangenen Saison haben wir viele gute Chancen herausgearbeitet, aber mit der Verwertung dieser hat es teilweise überhaupt nicht funktioniert. Wir waren zwar in der Defensive mit 36 erhaltenen Treffern ganz gut dabei, aber bei nur 40 Toren, nur zwei Teams haben weniger oft getroffen als wir, nützt einem auch die gute Defensivarbeit nichts." Ob man dieses offensichtliche Problem in den Griff bekommt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

von Almut Smoliner

 

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?