Apelton ersetzt Legionäre durch einheimische Spieler

apetlon scDie II. Liga Nord pausiert noch bis zum 10. August, dann geht es auch für die Team der Liga auf in die neue Saison. Unterhaus.at hat einmal beim SC Apetlon nachgefragt, wie man den mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden ist und welches Saisonziel man für realistisch hält. Rede und Antwort stand der Sektionsleiter des SC Apetlon, Robert Thüringer, der auch über die Favoriten der Liga sprach.

Durchwachsene letzte Saison

Beim SC Apleton hatte man im letzten Jahr doch etwas zu kämpfen. "Im Herbst ist es nicht ganz nach Wunsch gelaufen, es hat dann in der Winterpause einige Veränderungen im Vorstand gegeben. Im Frühjahr verlief dann alles nach Wunsch, wir konnten insgesamt 28 Punkte holen und haben uns so rangmäßig doch noch verbessern können."

Legionäre wurden ausgemustert

Vor allem bei den Legionären hat sich einiges getan in Apetlon, dies bestätigt auch Sektionsleiter Thüringer in unserem Gespräch. "Wir haben in dieser Hinsicht abgespeckt und dafür zwei neue Spieler geholt und zwar für den Angriff und die Defensive. Dominik Zechmann wird unsere Offensive verstärken und vor dem gegnerischen Tor für Aufregung sorgen, so hoffen wir zumindest. Robert Zirkler ist hauptsächlich als Defensivkraft geholt worden", erklärt Thüringer weiters.

Vorbereitung läuft nach Plan

Insgesamt konnte man bereits fünf Testspiele absolvieren, wobei man durchaus zufrieden mit der bisherigen Leistung ist. Auch die neuen Spieler haben sich schon gut eingefügt und integriert, die Erwartungen, die man in sie setzt, werden erfüllt, es könnte also nicht besser laufen für den SC Apetlon.

Auf die Stärken seiner Mannschaft angesprochen meint der Sektionsleiter: "Ich denke, dass der Zusammenhalt bei uns einfach stimmt, daher herrscht immer eine gute Stimmung und das ist natürlich wichtig, wenn man Erfolge feiern will. Natürlich sind unsere Spieler größtenteils noch sehr jung, ob das als Schwäche oder Stärke ausgelegt werden kann, ist schwer zu sagen. Manchmal kann es ein Vorteil, manchmal aber auch ein Nachteil sein. Die richtigen Erfolge müssen sich bei so einer jungen Mannschaft erst einstellen, hoffentlich schon in dieser Saison."

Sektionsleiter Robert Thüringer wagt auch eine Prognose, wer denn in der II. Liga Nord um den Meistertitel mitspielen wird. "Ich glaube, dass, wenn man sich die letzte Saison so ansieht, an St. Georgen kein Weg vorbeiführen wird. Unter Umständen könnte Nickelsdorf noch ein Wörtchen mitreden, allerdings wird die Sache wahrscheinlich ziemlich klar werden, zumindest aus meiner Sicht." Ob der Sektionsleiter des SC Apetlon recht behalten wird, wird sich zeigen.

von Almut Smoliner

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